Die Sieben-Tage-Inzidenz wird als Anhaltspunkt des Infektionsdruckes in der Bevölkerung hinzugezogen. Zum Vergleich zwischen Gemeinden mit verschiedener Bevölkerungsgröße bezieht sie sich immer auf die Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner:innen. Sie wird wie folgt berechnet: Anzahl der neu gemeldeten Fälle der vergangenen sieben Tage / Einwohnerzahl * 100.000.

Beispiel: 18 Fälle in einer Gemeinde in den vergangenen sieben Tagen. Diese Gemeinde hat 8.471 Einwohner. Daraus errechnet sich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 212,5 (18 / 8.471 * 100.000 = 212,5).

Die Zahl der aktiven Fälle spielt bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz keine Rolle. Aktive Fälle sind diejenigen an Coronavirus-Erkrankten, welche noch nicht genesen sind (alle Fälle – Genesene = aktive Fälle).

Viele Fälle sind nach sieben Tagen noch nicht genesen, werden dann aber nicht weiter in die Sieben-Tage-Inzidenz gerechnet. Daher ist die Zahl der derzeit aktiven Fälle höher als diejenige, welche in die Sieben-Tage-Inzidenz einfließt.

Weitere Informationen zu Inzidenzzahlen finden Sie hier sowie im Lagebericht des Robert-Koch-Instituts.