Das Land Hessen sieht nach der derzeit geltenden Verordnung kein grundsätzliches Tanzverbot während Veranstaltungen vor. Dennoch gilt auch in diesem Punkt die grundsätzliche Empfehlung, sich pandemiegerecht zu verhalten und das Risiko einer Ansteckung zu vermeiden.

Tanzkurze in Tanzschulen und anderen Einrichtungen sind in § 20 der hessischen Corona-Schutzverordnung geregelt, fallen demnach unter die Sportausübung und sind mit einem spezifischen Hygienekonzept möglich.

Für Tanztees, Tanzcafés und Veranstaltungen von Tanzschulen sowie Veranstaltungen, auf denen getanzt werden soll (Hochzeiten, Kirmes, Diskoabende) gelten ebenfalls die Regeln der Coronavirus-Schutzverordnung (Abstands- und Hygienekonzept, Begrenzung auf 500 Personen in geschlossenen Räumen, bei mehr als 1000 Personen Zugang nur mit Negativnachweis. Bei 2G-Veranstaltungen entfallen diese Bedingungen.

Tanzen in Diskotheken ist unter folgenden Bedingungen möglich:

Im Freien: Einlass der Gäste nur mit Negativnachweis nach § 3 der Verordnung (also Negativtest, Nachweis des vollständigen Impfschutzes oder gültiger Genesenennachweis), Kontaktdatenerfassung nach § 4 und Vorliegen und Umsetzen eines Abstands- und Hygienekonzeptes nach § 5. Zusätzlich gilt die Einschränkung, dass  jeder Person mindestens 5 Quadratmeter Verkehrsfläche zur Verfügung stehen müssen. Innen dürfen nur Genesene, Geimpfte oder Personen mit PCR-Test (max. 48 Stunden alt) hineingelassen werden. Bei 2G-Veranstaltungen entfallen diese Bedingungen.