Ein Hygienekonzept ist immer individuell für Umfang, Personenzahl und Raum einer Veranstaltung zu erarbeiten. Für 2G-Veranstaltungen sind keine Hygienekonzepte erforderlich.

Das Hygienekonzept listet Vorkehrungen auf, die das Infektionsrisiko wirkungsvoll reduzieren. Beispiele für Inhalte eines Hygienekonzepts sind:

  1. Einhalten des Mindestabstandes: Es muss geregelt werden, wie dieser eingehalten werden kann. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist ein Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  2. Einhalten der Hust- und Niesetikette
  3. Personen, die sich krank fühlen oder offensichtlich krank aussehen, dürfen nicht teilnehmen und sollen sich nach Hause begeben.
  4. Luftaustausch: Falls die Veranstaltung drinnen stattfindet, muss eine ausreichende Lüftung des Raumes sichergestellt werden
  5. Handhygiene: Ausreichend langes Händewaschen mit Seife (mindestens 30 Sekunden). Ergänzend ist dort, wo keine Waschgelegenheit besteht, ein mindestens begrenzt viruzides Desinfektionsmittel bereitzuhalten.
  6. Kommunikation der Hygieneregeln: Information zum Beispiel in Form von Aushängen
  7. Einlass nur mit Negativnachweisen durch negativen Coronatest, Impfnachweis oder Genesenennachweis
  8. Die Teilnehmerdatenerfassung für die Rückverfolgbarkeit einer Infektionskette durch das Gesundheitsamt ist nicht verpflichtend, kann dem Gesundheitsamt im Fall einer Nachverfolgung jedoch helfen.