Die Coronavirus-Schutzverordnung des Landes (§26a) bietet die Möglichkeit des 2G-Zugangsmodells für z.B. Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vereinsveranstaltungen sowie für den Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen. Wer eine Veranstaltung plant oder ein Geschäft betreibt, kann wählen, ob er von dieser Möglichkeit Gebrauch macht.

Das bedeutet im Einzelnen:

  • Der Zutritt ist dann ausschließlich Geimpften und Genesenen gestattet. Dies gilt für alle anwesenden Personen (Teilnehmende und Personal).
  • Es gibt keine Ausnahmeregelung für ungeimpfte Personen ab 12 Jahren – auch dann nicht, wenn diese sich z.B. aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.
  • Kinder unter 12 Jahren dürfen mit einem Negativnachweis eingelassen werden. Als Negativnachweis kann zum Beispiel das Testheft der Schulen dienen. Kinder bis einschließlich 6 Jahre oder Kinder bis zur Einschulung dürfen auch ohne Testnachweis eingelassen werden.
  • Verantwortliche einer Veranstaltung oder Geschäftstreibende haben am Einlass sicherzustellen, dass nur geimpfte und genesene Personen Zutritt haben. Aushänge müssen darauf hinweisen, dass alle andere Personen keinen Zutritt haben. Zum Impf- oder Genesenennachweis muss ein amtliches Ausweispapier im Original vorgelegt werden (z.B. Personalausweis oder Führerschein).

Bei einer Veranstaltung oder dem Betrieb eines Geschäfts nach dem 2G-Zugangsmodell entfallen die Maskenpflicht, es ist kein Abstands- und Hygienekonzept erforderlich, es gibt keine Beschränkung der Personenzahl und es ist keine Erfassung der Kontaktdaten erforderlich.

Veranstaltungen oder der Zugang zu Geschäften nach dem 2G-Modell benötigen keine vorherige Genehmigung durch das Gesundheitsamt.