Fragen und Antworten

Uns erreichen aktuell viele Anfragen rund um die Corona-Pandemie. Leider können wir individuelle Anfragen nicht immer sofort beantworten. Werfen Sie gerne einen Blick in unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen. Darin gehen wir speziell auf Themen ein, die der Landkreis Gießen hier vor Ort regelt. Bei allgemeinen Themen, die überregional bereits beantwortet werden, weisen wir auf die Informationsangebote der entsprechenden Stellen hin. Aufgrund des dynamischen Charakters der Corona-Pandemie versehen wir unsere Antworten mit dem Datum der letzten Aktualisierung.

Allgemeines

Fallzahlen

Regelungen

Testen

Absonderung

Nachweise

Impfen

Studien

FAQs des Landkreises Gießen

Stand: 16.05.2022

 

  • Begeben Sie sich direkt nach Hause in Isolation. Es gibt keine extra Anordnung des Gesundheitsamtes. Die Isolation ist Pflicht! Dies gilt sowohl bei einem positiven Selbsttest oder Antigen-Schnelltest als auch bei einem PCR-Test.

 

  • Wenn Sie positiv im Selbsttest oder Antigen-Schnelltest sind, sind Sie verpflichtet, einen PCR-Test zu machen. Nach einem positiven Schnelltest in einem Testcenter haben Sie Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test. Für den PCR-Test dürfen Sie das Haus verlassen. Kontaktieren Sie  Ihren Hausarzt, den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder informieren Sie sich über Test-Angebote unter Schnelltests – Landkreis Gießen – Corona (lkgi.de)

 

  • Ist der PCR-Test positiv, bleiben Sie in Isolation. Ist der PCR-Test negativ, endet die Isolation sofort.

 

  • Ihre Isolation dauert 5 Tage. Die Isolation beginnt ab dem ersten, positiven Test – dies kann auch der Antigen-Schnelltest oder Selbsttest sein, noch bevor Sie einen PCR-Test gemacht haben. Wenn Sie an einem Montag positiv im Selbsttest waren, ist also Dienstag der erste Tag der Isolation. Wenn Sie am fünften Tag noch Krankheitssymptome haben, wird Ihnen dringend empfohlen, weiter in Isolation zu bleiben – so lange, bis die Symptome seit mindestens zwei Tage verschwunden sind.  Wer im medizinischen Bereich oder der Pflege arbeitet, darf erst seine Tätigkeit wieder aufnehmen, wenn er ein negatives Testergebnis eines Bürgertestcenters vorlegt (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest). Diese Testergebnisse müssen an das Gesundheitsamt gesendet werden: per E-Mail an corona-med-gu@lkgi.de oder per Post an Landkreis Gießen, Gesundheitsamt, Riversplatz 1-8, 35394 Gießen. Weitere Informationen dazu gibt es hier: Positiv gestestet – was nun? Wie verhalte ich mich als Haushaltsangehöriger oder Kontaktperson? | hessen.de.

 

  • Das Gesundheitsamt wird über Ihr positives PCR-Ergebnis durch das Labor informiert. Als Nachweis zur Isolation sowie zur Genesung genügt Ihr positives PCR-Ergebnis vom Labor.

Stand: 16.05.2022

Welche Testcenter im Landkreis Gießen dem Gesundheitsamt ein Angebot von Schnelltests gemeldet haben, finden Sie unter Schnelltests – Landkreis Gießen – Corona (lkgi.de).

Wenn Ihr Schnelltest-Ergebnis positiv ist, müssen Sie sich ab sofort in Isolation begeben. Sie dürfen sich nur in Ihrer Wohnung beziehungsweise auf Ihrem Grundstück aufhalten. Außerdem sind Sie gemäß §4 Abs. 2 der Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung (CoBaSchuV) verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test machen zu lassen. Dieser dient der Überprüfung des Antigen-Schnelltestergebnisses. Bitte füllen Sie die Mitteilung zur Selbstisolierung bei positivem Antigentest aus unter Selbstisolierung bei positivem Antigentest – Landkreis Gießen – Corona (lkgi.de).

Stand: 17.05.2022

Das Gesundheitsamt erhält automatisch Ihr positives PCR-Testergebnis vom auswertenden Labor. Bei einem positiven Testergebnis müssen Sie sich sofort  in Isolation begeben. Dazu ist keine weitere Anordnung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Das Gesundheitsamt nimmt in den meisten Fällen keinen telefonischen Kontakt mehr zu Infizierten auf. Sie erhalten per Post Informationen sowie einen personalisierten Link. Über diesen Link können Sie auch weitere Angaben machen und datensicher an das Gesundheitsamt übermitteln.

Das Anschreiben per Post ist nötig, weil die Gesundheitsämter keine E-Mail-Adressen von Infizierten über die auswertenden Labore erhalten. Zudem wäre der Mailversand dieser personenbezogenen Daten nicht sicher. Darum erhalten Sie das Informationsschreiben meist einige Tage nach dem Erhalt des positiven PCR-Testergebnisses durch das Labor oder Ihre Arztpraxis.

Bei Fragen ist montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 9 bis 15 Uhr die Hotline des Gesundheitsamtes telefonisch zu erreichen unter 0641 9390-3560.

Stand: 01.02.2022

Coronafälle (insgesamt)

Die Gesamtzahl der Coronafälle umfasst alle nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus seit dem ersten Fall im Landkreis Gießen am 28. Februar 2020.

Neuinfektionen (24 Stunden)

Der Landkreis Gießen orientiert sich seit dem 1. Februar 2022 an den täglichen Aktualisierungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Kategorie “Neuinfektionen (24 Stunden)” bildet die Zeit zwischen den Aktualisierungen des RKI ab. Die am Vormittag veröffentlichten Fallzahlen des Landkreises Gießen beziehen sich damit auf die Neuinfektionen am Vortag.

Neuinfektionen (7 Tage)

Die Kategorie “Neuinfektionen (7 Tage)” stellt die Anzahl der Neuinfektionen während der vergangenen sieben Tage dar. Anhand der Neuinfektionen innerhalb einer Woche wird die 7-Tage-Inzidenz berechnet.

7-Tage-Inzidenz (Robert Koch-Institut)

Die 7-Tage-Inzidenz ergibt sich aus der folgenden Rechnung: Neuinfektionen innerhalb einer Woche / Bevölkerungszahl * 100.000. Die Bevölkerungszahlen des Landkreises und seiner Kommunen werden veröffentlicht unter Fallzahlen – Landkreis Gießen – Corona (lkgi.de). Der Landkreis Gießen orientiert sich seit dem 1. Februar 2022 an den täglichen Aktualisierungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Verstorbene (im Landkreis Gießen)

Personen, die als verstorben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion aufgeführt sind, werden zum Zeitpunkt der Meldung in die Statistiken eingepflegt. Der Zeitpunkt der Meldung ist nicht zwingend identisch mit dem Sterbedatum.

Stationär Behandelte (in Kliniken im Landkreis Gießen)

Als Fälle in stationärer Behandlung vermeldet das Gesundheitsamt die Zahl der Corona-Patient:innen, die derzeit in den Krankenhäusern im Landkreis betreut werden – unabhängig von deren Wohnort. Bis 21. Juni 2021 wurde lediglich die Zahl der akut Infizierten in stationärer Behandlung vermeldet, die im Landkreis Gießen wohnhaft sind. Mit der geänderten Darstellung möchte das Gesundheitsamt zum Überblick über die tatsächliche Auslastung der Krankenhäuser vor Ort beitragen.

Hospitalisierungsinzidenz (im Land Hessen)

Das Land Hessen veröffentlicht den Tageswert für die durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz. Die Hospitalisierungsinzidenz bezieht sich genauso wie die 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner:innen. Weitere Informationen finden Sie unter Tagesaktuelle Zahlen | soziales. hessen.de.

Belegte Covid-Intensivbetten (im Land Hessen)

Das Land Hessen veröffentlicht die Zahl der mit Covid-19-Patient:innen belegten Intensivbetten entsprechend der IVENA Sonderlage. Unterschieden wird zwischen einer bestätigten Infektion und einem Verdacht. Weitere Informationen finden Sie unter Tagesaktuelle Zahlen | soziales. hessen.de.

Stand: 20.01.2022

Alle Angebote des Landkreises Gießen für eine Corona-Schutzimpfung finden Sie unter Impfen – Landkreis Gießen – Corona (lkgi.de).

Stand: 16.05.2022

Lolli-Tests können in den Bürgertestzentren von DRK und Johannitern durchgeführt werden. Termine können online vereinbart werden. Bei der Terminvereinbarung muss nicht angegeben werden, ob der Termin für ein Kind oder einen Erwachsenen ist. Die Angebote des DRK finden Sie unter Bürgertest | DRK Corona-Testzentren Gießen + Marburg-Biedenkopf (testzentrum-drk.de) und der Johanniter unter Regionalverband Mittelhessen | Johanniter (juh-testzentrum.de).

Die Anwendung ist ganz einfach: Das Kind kann während des Tests zum Beispiel auf dem Schoß eines Elternteils sitzen. Eine geschulte Testperson reicht dann ein Teststäbchen, auf dem das Kind – ganz wie bei einem Lolli – etwa zehn Sekunden lang lutscht. Je nach Alter kann das Kind das Teststäbchen selbst halten – oder das Testpersonal, Mama oder Papa sind dabei behilflich. Anschließend wird die Probe wie üblich über eine Testflüssigkeit und das Tropfen auf ein Testfeld ausgewertet – so, wie es beim Schnelltest durch einen Abstrich im Nasen- oder Nasen-Rachen-Bereich auch der Fall ist.

Bei einem positiven Schnelltestergebnis werden Sie telefonisch kontaktiert und müssen mit Ihrem Kind erneut zum Testcenter. Dann wird ein PCR-Abstrich im Rachen genommen.

Stand: 20.01.2022

Apotheken im Landkreis Gießen, die ein digitales Impfzertifikat ausstellen, finden Sie unter Mein Apothekenmanager (mein-apothekenmanager.de).

Stand: 17.05.2022

Das Gesundheitsamt versendet keine Genesenen-Nachweise an infizierte Personen.

Einen Genesenen-Nachweis können nur Infizierte erhalten, die ein positives PCR-Testergebnis haben. Ein Antigen-Schnelltest allein reicht nicht aus.

Der PCR-Befund selbst gilt als Genesenen-Nachweis gilt. Diesen Befund erhält jede positiv getestete Person direkt vom auswertenden Labor. Zusätzlich ist es möglich, nach dem Ende der Isolation den Laborbefund zusammen mit dem Personalausweis in einer Apotheke vorzulegen, diese kann damit ebenfalls einen Genesenen-Nachweis ausstellen.

Wer ein positives PCR-Test-Ergebnis erhält, gilt ab dem 28. Tag danach als genesen. Der Genesenen-Status gilt durch eine Änderung der Bundesverordnung allerdings nur noch drei Monate lang.

Stand: 16.05.2022

Wer wegen Krankheitsanzeichen einen PCR-Test benötigt, sollte sich telefonisch an seine Hausarztpraxis wenden. Der PCR-Test ist in diesem Fall Teil der medizinischen Versorgung. Ebenso steht der Ärztliche Bereitschaftsdienst (Telefon 116117) zur Verfügung. Testcenter des Ärztliche Bereitschaftsdienstes gibt es in Wetzlar (Forsthausstraße 1e, 35578 Wetzlar) und in Marburg (Afföllerstraße – Messeplatz, 35039 Marburg). Die Öffnungszeiten finden Sie unter C-KOC Öffnungszeiten | www.kvhessen.de.

Das DRK bietet PCR-Tests

  • nach positivem Selbsttest beziehungsweise Antigen-Schnelltest
  • zum Freitesten nach Isolation/Quarantäne

Diese PCR-Tests sind möglich im Drive-Inn-Testcenter des DRK auf dem Parkplatz der Firma Sommerlad in Gießen (Pistorstraße 2, montags bis samstags von 7 bis 19 Uhr, sonntags 10 bis 18 Uhr). Eine Online-Terminvereinbarung ist erforderlich unter Bürgertest | DRK Corona-Testzentren Gießen + Marburg-Biedenkopf (testzentrum-drk.de).

Die Testcenter von DRK und JUH bieten keine PCR-Tests auf Rechnung an, die zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Reise benötigt werden.

Stand: 16.05.2022

Wenn Sie in einem der Bürgertestzentren von DRK und Johannitern oder direkt über das Gesundheitsamt getestet worden sind, wenden Sie sich bitte mit dem beim Test ausgehändigten Code an die Hotline des Bioscientia-Labors Mittelhessen unter der Telefonnummer 0641-300210.

Haben Sie sich in einem privaten Testcenter testen lassen, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Testcenter.

Haben Sie sich bei einem niedergelassenen Arzt testen lassen, wenden Sie sich bitte an diese Praxis.

Wichtig: Aus Datenschutzgründen kann Ihnen die Corona-Hotline des Landkreises Gießen leider keine telefonische Auskunft über Ihren Befund geben.

Bitte kontaktieren Sie telefonisch Ihre Hausarztpraxis bzw. den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117), um einen Test auf das Coronavirus zu vereinbaren. Dies gilt auch für geimpfte Personen.

Alle akut auftretenden grippeähnlichen Beschwerden (Husten, Fieber, Schnupfen) können Symptome einer Covid-19-Infektion sein. Isolieren Sie sich bitte zu Hause und verlassen Sie die Wohnung erst, wenn Sie ein negatives Testergebnis erhalten.

Die Hausarztpraxis kann Ihnen eine Krankmeldung ausstellen.

(13.10.2021)

Das Gesundheitsamt wird sich bei Ihnen melden, wenn Ihr PCR-Test ein positives Ergebnis zeigt. Aufgrund der Vielzahl an positiven Fällen kann es zu Verzögerungen kommen. Sollte Ihr Schnelltest positiv ausfallen, sind Sie verpflichtet, einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Nur dann können Sie später Ihren Status als genesene Person nachweisen.

Sie dürfen Ihre Wohnung nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Informieren Sie alle Personen, mit denen Sie ab dem zweiten Tag vor Auftreten erster Symptome (wenn Sie keine Symptome haben, ab zwei Tage vor Ihrer Testung) engeren Kontakt hatten. (09.09.2021)

Nähe ist für eine gesunde Entwicklung des Kindes unerlässlich. Natürlich kann man den Kontakt nicht vollständig reduzieren. Gründliche Hygiene ist hier ganz wichtig. Als Haushaltsangehörige müssen Sie ebenfalls in Quarantäne, es sei denn Sie sind vollständig geimpft oder genesen (09.09.2021)

Das Robert-Koch-Instituts empfiehlt zur Entlassung aus der Isolation dringend einen Test, um zu prüfen, ob Infizierte noch ansteckend sind.

Bei einem milden Krankheitsverlauf benötigen Sie am Ende der Isolation einen Antigen-Schnelltest mit Zertifikat (zum Beispiel aus einem Bürgertestcenter). Um Ihren Anspruch auf einen Antigen-Test zur Beendigung der Absonderung nachzuweisen, bringen Sie bitte das Anschreiben des Gesundheitsamtes mit.

Bei einem schweren Krankheitsverlauf, in dessen Verlauf eine Behandlung mit Sauerstoff nötig war, benötigen Sie zum Beenden der Isolation einen PCR-Test.

Liegt dem Gesundheitsamt das negative Ergebnis vor, endet Ihre Absonderung  am letzten Tag Ihrer Isolation.

Ein negatives Testergebnis kann die Isolation aber nicht früher beenden. Für Schüler:innen und jüngere Kinder die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten hier abweichende rechtliche Regelungen. Die Schule Ihres Kindes bzw. Kinderbetreuungseinrichtung wird Sie im Fall der Fälle über geltende Regelungen informieren.

Unter bestimmten Umständen kann es für vollständig geimpfte Personen ohne Krankheitssymptome Ausnahmen geben, um die Isolation vorzeitig zu beenden. Dazu kann am 5. Tag der Isolation ein PCR-Test erfolgen. Dies ist jedoch immer eine Einzelfallentscheidung des Gesundheitsamtes und entsprechend abzuklären. (10.11.2021)

Nein, dies ist nur dann möglich, wenn die Hausarztpraxis dem Gesundheitsamt bescheinigt, dass es sich um eine Symptomatik handelt, die bereits vor der COVID-19 Infektion bestand (zum Beispiel chronischer Reizhusten oder asthmatischer Husten). (09.09.2021)

Sie dürfen von nun an Ihre Wohnung bzw. Ihr Grundstück nicht mehr verlassen.

  • Ausgenommen sind Besuche bei Ihrer Hausarztpraxis, dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst, dem Notdienst oder dem Corona-Testcenter. Diese müssen jedoch zwingend telefonisch vorher abgestimmt werden.

Dauer der Absonderung:

Für Kontaktpersonen, die nicht geimpft sind, dauert die Quarantäne 10 Tage ab dem letzten Kontakt. Für Personen, die mit positiv Getesteten in einem Haushalt leben, gelten 10 Tage Quarantäne ab dem Tag des positiven Tests. Zur Entlassung aus der Quarantäne müssen Sie 48 Stunden symptomfrei sein. Eine vorzeitige Entlassung bei Symptomfreiheit ist mit einem PCR-Test nach 5 Tagen und mit einem Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest) an Tag 7 möglich. Für Schüler:innen und und jüngere Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten abweichende Regelungen.

Für bestätigte Fälle dauert die Isolation mindestens 14 Tage ab dem Tag des Tests. Für die Entlassung aus der Isolation müssen Sie 48 Stunden symptomfrei sein und ein Zertifikat eines negativen Schnelltests beim Gesundheitsamt vorlegen. Wenn Sie als geimpfte Person positiv getestet wurden aber keine Symptome haben kann am 5. Tag nach dem ersten Test ein weiterer Test vorgenommen werden. Unter Umständen kann die Isolation dann durch das Gesundheitsamt vorzeitig beendet werden. Für Schüler:innen und Kinder unter 6 Jahren und jüngere Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten abweichende Regelungen.

Verhalten: 

Bitte lassen Sie sich von Verwandten, Freund:innen oder Nachbar:innen mit Lebensmitteln, Medikamenten und anderen notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen.

  • Beachten Sie, dass dabei kein Kontakt zwischen Ihnen und den Personen stattfinden darf, die Sie versorgen. Lassen Sie sich den Einkauf bitte vor die Tür stellen. Das Geld für den Einkauf können Sie überweisen oder nach dem Ende der Isolationszeit bezahlen.
  • Sollten Sie niemanden in Ihrem Umfeld finden, der Sie mit allem Notwendigen versorgt, gibt es bei vielen Supermärkten die Möglichkeit für einen Lieferservice. Sollten Sie Probleme bei der Umsetzung haben, wenden Sie sich bitte an die Hotline des Gesundheitsamtes (Telefon: 0641 9390-3560). Aber auch viele Gemeindeverwaltungen helfen, indem sie Nachbarschaftshilfe organisieren.

Krankheitssymptome:

Bitte führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie täglich eintragen, ob Sie Krankheitssymptome einer COVID-19 Erkrankung entwickeln. Dies sind zum Beispiel

  • Fieber, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Geruchs- und Geschmacksverlust oder Atemnot
  • Falls Sie Symptome bei sich oder Familienmitgliedern aus Ihrem Haushalt befinden, bemerken, setzen Sie sich telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis (außerhalb der Sprechzeiten mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117) und dem Gesundheitsamt per E-Mail (corona-fkm@lkgi.de) in Verbindung.
  • Wenn es Ihnen gesundheitlich plötzlich sehr schlecht geht, informieren Sie Ihre Hausarztpraxis telefonisch. Eine ärztliche Behandlung kann nur in der Hausarztpraxis und nicht durch das Gesundheitsamt erfolgen. Ist Ihre Hausarztpraxis nicht verfügbar, rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 an. Diese können Ihnen weiterhelfen. In lebensbedrohlichen Situationen (Atemnot, sehr hohes Fieber, Benommenheit) rufen Sie den Notruf 112.

Hilfreiche Tipps: 

Gerade für Alleinstehende kann eine Absonderung eine große Belastung bedeuten und zu Gefühlen wie Einsamkeit, Ängsten oder Ausgrenzung führen. Versuchen Sie, mit Freund:innen und Familienangehörigen über Telefon, Internet oder andere Medien in Kontakt zu bleiben. Nutzen Sie bei Bedarf auch telefonische Hilfsangebote wie die Telefonseelsorge.

Versuchen Sie, trotz der Einschränkung durch die Absonderung in Bewegung zu bleiben. Auch Atem- oder Achtsamkeitsübungen können helfen, Anspannung zu lindern. Hierzu finden Sie im Internet eine Reihe kostenloser Hilfestellungen. Die Linderung von Stress durch Bewegung oder Achtsamkeitsübungen trägt zum Wohlbefinden bei, unterstützt Ihr Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem.

Weitere Informationen: 

Umfassende Informationen zur COVID-19-Erkrankung als auch zur häuslichen Quarantäne erhalten Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts, der deutschen Bundesoberbehörde für Krankheiten oder der Homepage zu Corona von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. 

(13.10.2021)

Als enge Kontaktperson gilt, wer ein erhöhtes Infektionsrisiko hat. Ein erhöhtes Infektionsrisiko tragen Personen, die Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten:

Entweder ab zwei Tage vor Symptombeginn oder zwei Tage vor de Test, wenn keine Symptome auftreten.

Dabei sind verschiedene Kriterien ausschlaggebend:

  • ein Gespräch mit einer infizierten Person unabhängig von der Dauer. Dabei trugen nicht beide Beteiligten eine Maske und hielten den Abstand von 1,5 Metern nicht ein.
  • mindestens 10 Minuten lang enger Kontakt mit einer infizierten Person, über den Tag verteilt gerechnet, zum Beispiel im Rahmen von Gesprächen, in der Pause beim Essen oder ähnliches. Dabei trugen nicht beide Beteiligten eine Maske und hielten den Abstand von 1,5 Metern nicht ein.
  • gemeinsam mit einer infizierten Person mindestens 10 Minuten lang in einem nicht korrekt durchlüfteten, begrenzten Raum aufgehalten – auch, wenn diese Personen Mund-Nasen-Bedeckung getragen und Abstand zur positiven getesteten Person eingehalten haben.
  • Kontakt zu Sekreten und Körperflüssigkeiten
  • Haushaltsangehörige

Diese Personen müssen in Quarantäne. Die Quarantäne kann frühestens am 5. Tag durch das negative Ergebnis eines PCR-Tests beendet werden.

Grundsätzlich ausgenommen sind Personen, die zum Zeitpunkt des Kontakts: 

  • vollständig geimpft waren und deren Impfserie bereits seit 14 Tagen abgeschlossen ist,
  • innerhalb der letzten 6 Monate eine PCR-bestätigte COVID-19 Erkrankung durchgemacht haben (Genesene)
  • bereits länger als 6 Monate genesen sind, ab Tag 15 ihrer einzigen Impfung.

(13.10.2021)

Enge Kontaktpersonen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko und gelten damit als ansteckungsverdächtig. Sie können also in den ersten 10 Tagen nach Kontakt andere Personen anstecken. Infizierte sind bereits zwei Tage vor dem Symptombeginn ansteckend. Darum wird für ungeimpfte Kontaktpersonen eine 10-tägige Quarantäne angeordnet. Für Schüler:innen und jüngere Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten abweichende Regelungen. (01.10.2021)

Die Quarantäne dauert in der Regel 10 Tage ab dem letzten Kontakt zu einer infizierten Person. In dieser Zeit dürfen Sie sich ausschließlich in Ihrer Wohnung bzw. auf Ihrem Grundstück aufhalten. Sie dürfen außerdem keinen Besuch empfangen. Für Personen, die mit positiv Getesteten in einem Haushalt leben, gelten 10 Tage Quarantäne ab dem Tag des positiven Tests. Zur Entlassung aus der Quarantäne müssen Sie 48 Stunden symptomfrei sein. Wenn Sie symptomfrei sind, ist es möglich, die Quarantäne frühzeitig zu verlassen: an Tag 5 mit einem negativen PCR-Test oder an Tag 7 mit einem negativen Antigen-Schnelltest (kein Laien-Selbsttest). Für Schüler:innen und jüngere Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten abweichende Regelungen.

Ein Testergebnis ist immer eine Momentaufnahme. Sie können dennoch zu einem späteren Zeitpunkt erkranken und andere Personen anstecken. Bitte achten Sie in den 14 Tagen nach dem Kontakt auf Symptome.

Wenn Sie Symptome bei sich oder bei Familienmitgliedern aus Ihrem Haushalt bemerken, setzen Sie sich telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis (außerhalb der Sprechzeiten mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117) in Verbindung, um einen PCR-Test zu vereinbaren.

Die infizierte Person wird Ihnen einen Link zusenden, über den Sie zu einem Formular geleitet werden. Bitte füllen Sie dieses Formular aus. Sollten Sie Probleme beim Ausfüllen des Formulars haben, kann dies auch eine Person Ihres Vertrauens übernehmen. Die offizielle Quarantäneordnung wird Ihnen dann per Post zugeschickt. Sollten Sie keinen Link bekommen oder sollte es zu technischen Problemen kommen, melden Sie sich bitte über die E-Mail Adresse corona-fkm@lkgi.de beim Gesundheitsamt.

 

Von einer Quarantäne ausgenommen sind Personen, die zum Zeitpunkt des Kontakts: 

  • vollständig geimpft waren und deren Impfserie bereits seit 14 Tagen abgeschlossen ist,
  • innerhalb der letzten 6 Monate eine PCR-bestätigte COVID-19 Erkrankung durchgemacht haben (Genesene)
  • bereits länger als 6 Monate genesen sind, ab Tag 15 ihrer einzigen Impfung.

(10.11.2021)

Nein, ihre Familienangehörigen müssen nicht in Quarantäne, da diese nur Kontaktperson einer Kontaktperson sind.

Eine Besonderheit gilt für Besucher:innen und Berufstätige von Gemeinschaftseinrichtungen. Die Hessische Regierung hat einige Betretungsverbote für Gemeinschaftseinrichtungen für Haushaltsangehörige von Kontaktpersonen ausgesprochen. Welche Einrichtungen betroffen sind und für welche Personen dies gilt, können Sie hier nachlesen.

(09.09.2021)

Bitte schützen Sie andere Haushaltsmitglieder vor einer möglichen Ansteckung, indem Sie folgende Hygienemaßnahmen beachten:

  • Sie sollten sich möglichst räumlich getrennt von den anderen Haushaltsmitgliedern aufhalten (gilt nicht für Kinder unter 12 Jahren)
  • nach Möglichkeit ein eigenes Badezimmer nutzen
  • Geschirr und Wäsche nicht mit anderen Familienmitgliedern teilen
  • Räume regelmäßig und ausreichend lüften
  • Mahlzeiten sollten Sie getrennt voneinander einnehmen (gilt nicht für Kinder unter 12 Jahren)
  • waschen Sie sich häufig und gründlich Ihre Hände
  • halten Sie streng die Hustenetikette ein (Husten in die Armbeuge und abgewandt von anderen Personen)
  • entsorgen Sie benutzte Taschentücher sofort nach einmaligem Gebrauch im verschlossenen Hausmüll
  • Wäsche sollte regelmäßig und gründlich gewaschen werden

(01.10.2021)

Das Anschreiben, das Sie vom Gesundheitsamt erhalten, genügt den meisten Arbeitgeber:innen als vorläufige Bescheinigung. Nach Zusendung des Symptomtagebuchs am Ende Ihrer Quarantäne erhalten Sie eine Quarantänebescheinigung vom Gesundheitsamt. Diese dient den Arbeitgeber:innen als Grundlage zur Beantragung einer Entschädigung für Ihren Arbeitsausfall. Ob Ihnen eine derartige Entschädigung zusteht, wenn Sie ungeimpft sind, muss anhand der rechtlichen Bestimmungen geprüft werden. Hierzu kann das Gesundheitsamt keine Auskünfte geben.

 

Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens im Gesundheitsamt kann das Ausstellen einer Quarantänebescheinigung allerdings eine Zeit lang dauern. Bitten Sie daher die Arbeitgeber:innen, die Bescheinigung nachreichen zu dürfen.

 

Für die Arbeitgeber:innen ergeben sich vorerst keine weiteren notwendigen Schritte. Ihre Kolleg:innen möglicherweise sind Kontaktpersonen einer Kontaktperson. Sollten Sie jedoch symptomatisch sein bzw. Ihr Test positiv ausfallen, müssen anschließend auch Ihre Kolleg:innen als Kontaktpersonen in Betracht gezogen werden.

(10.11.2021)

Das Ordnungsamt und die Bundespolizei verstärken die Kontrollen. Ein Verstoß gegen die Quarantänevorschriften kann als eine Ordnungswidrigkeit mit 25.000 Euro geahndet werden. Dafür drohen Strafen mit bis zu 25.000 Euro.

Ja. Abstand, Maske und Hygiene sind weiterhin für jede Person Pflicht, weil trotz Impfung und Genesung ein hundertprozentiger Schutz nicht sicher ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Gesundheitsamt erstellt Nachweise für alle Personen, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Diese Nachweise werden mit Berücksichtigung des Datenschutzes versandt. Wer mit SARS-CoV-2 infiziert ist, wird zum Ende der Quarantäne automatisch einen Nachweis erhalten.

Als immun durch eine überstandene Infektion gelten Personen, die innerhalb der vergangenen sechs Monate mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Personen, deren Infektion länger als sechs Monate zurückliegt, gelten als immun, wenn sie danach zusätzlich eine einmalige Impfung erhalten haben.

Es reicht nicht aus, eine überstandene Infektion nur mit einem nachträglichen Antikörpertest nachzuweisen. Als Nachweis nach aktuellem Recht gilt nur der positive PCR-Test.

Ein vollständiger Impfschutz besteht frühestens ab dem 15. Tag nach der letzten Impfung mit einem Impfstoff, der in der Europäischen Union zugelassen ist und für den es nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) ein vollständiges Impfschema gibt (dieses legt den Zeitraum zwischen den Impfungen fest). Nicht immer ist eine Zweitimpfung erforderlich. Wie viele Impfdosen erforderlich sind, hängt vom Impfstoff ab und davon, ob bereits eine Infektion durchgemacht und dadurch eine Teilimmunität aufgebaut wurde, die nach der Empfehlung der STIKO nach sechs Monaten mit einer einzigen Impfung aufgefrischt wird.

Als Nachweis der Impfung dient der Impfpass im Original oder ein anderer Nachweis, der vom medizinischen Personal bei der Impfung ausgestellt wurde, in Verbindung mit einem amtlichen Ausweispapier (z.B. dem Personalausweis).

Nein, beides ist nicht möglich. Das Gesundheitsamt darf nach der Bundesverordnung nur solchen Personen Genesenen-Bescheinigungen ausstellen, die nach einem positiven PCR-Test nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Ist eine Person im Antigen-(Schnell)test positiv, ist sie verpflichtet, sich sofort zu Hause zu isolieren und unverzüglich einen PCR-Test zur Abklärung vornehmen zu lassen. Dafür sind der Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) Ansprechpartner. Einen besonderen Service bieten unsere Schnelltestcenter: Hier werden Sie bei positivem Ergebnis im  Antigentest auch für einen PCR-Test abgestrichen. Bitte besuchen Sie dafür direkt nach Erhalt des Schnelltestergebnisses ein Testcenter und zeigen Ihr Ergebnis vor.

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