Fragen und Antworten

Uns erreichen viele Fragen zu den unterschiedlichsten Themen.
In unseren FAQs haben wir einige dieser Fragen und die entsprechenden Antworten gesammelt.

Wir informieren Sie in unseren FAQs über den aktuellen Stand und haben unsere Antworten nun mit einem Datum der letzten Änderung versehen. Aufgrund des dynamischen Charakters der COVID-19 Pandemie und den daraus resultierenden Anpassungen von Empfehlungen und der Rechtslage, können wir leider für die Aktualität der Antworten nicht garantieren. Die aktuellen Empfehlungen können Sie der Seite des Robert-Koch-Instituts entnehmen, die aktuelle Coronavirus Schutz Verordnung finden Sie hier, die aktuell geltende Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Wer wegen Krankheitsanzeichen einen PCR-Test benötigt, sollte sich telefonisch an seine Hausarztpraxis wenden. Der PCR-Test ist in diesem Fall Teil der medizinischen Versorgung. Ebenso steht der Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116117) zur Verfügung. Testcenter des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes gibt es in Wetzlar (Forsthausstraße 1e, 35578 Wetzlar) und in Marburg (Afföllerstraße – Messeplatz, 35039 Marburg). Die Öffnungszeiten finden sie hier.

 

Wer einen Ein PCR-Testaus anderen Gründen benötigt – zum Beispiel für eine Reise oder die Teilnahme an einer 3G-Veranstaltung muss diesen privat zahlen. Welche Testcenter im Landkreis Gießen dem Gesundheitsamt ein Angebot von kostenpflichtigen PCR-Tests gemeldet haben, sehen Sie hier.

(10.11.2021)

Wenn Sie in   einem der Bürgertestzentren von DRK und Johannitern oder direkt über das Gesundheitsamt getestet worden sind, wenden Sie sich bitte mit dem beim Test ausgehändigten Code an die Hotline des Bioscientia-Labors Mittelhessen unter der Telefonnummer 0641-300210.

Haben Sie sich in einem privaten Testcenter testen lassen, wenden Sie sich bitte an das jeweilige Testcenter.

Haben Sie sich bei einem niedergelassenen Arzt testen lassen, wenden Sie sich bitte an diese Praxis.

Wichtig: Aus Datenschutzgründen kann Ihnen die Corona-Hotline des Landkreises leider keine telefonische Auskunft über Ihren Befund geben.

Sobald die Arztpraxis oder das Labor einen positiven Befund an das Gesundheitsamt übermittelt, meldet sich das Gesundheitsamt unter der von Ihnen angegebenen Telefonnummer. Stellen Sie deshalb bitte sicher, dass Sie telefonisch erreichbar sind. Sollten Sie innerhalb von drei Werktagen nach Eingang des Befunds nicht benachrichtigt werden, kann dies an einer fehlenden oder fehlerhaften Telefonnummer liegen. In diesem Fall fordern Sie bitte den positiven Befund beim Labor an und schreiben Sie eine Mail mit Angabe Ihrer Rufnummer an corona@lkgi.de.

Bei einem positiven Schnelltest beachten Sie bitte die Informationen, die wir Ihnen unter „Ich habe einen positiven Schnelltest. Was soll ich nun tun?“ bereitgestellt haben.

Die Coronavirus-Schutzverordnung des Landes (§26a) bietet die Möglichkeit des 2G-Zugangsmodells für z.B. Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vereinsveranstaltungen sowie für den Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen. Wer eine Veranstaltung plant oder ein Geschäft betreibt, kann wählen, ob er von dieser Möglichkeit Gebrauch macht.

Das bedeutet im Einzelnen:

  • Der Zutritt ist dann ausschließlich Geimpften und Genesenen gestattet. Dies gilt für alle anwesenden Personen (Teilnehmende und Personal).
  • Ausnahme: Es dürfen Personen teilnehmen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Diese müssen dies durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis nachweisen, das auch den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält. Zusätzlich ist ein negativer Test erforderlich (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden).
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen mit einem Negativnachweis eingelassen werden. Als Negativnachweis kann zum Beispiel das Testheft der Schulen dienen. Kinder bis einschließlich 6 Jahre oder Kinder bis zur Einschulung dürfen auch ohne Testnachweis eingelassen werden.
  • In Tanzlokalen, Clubs und Diskotheken mit 2G-Betrieb gelten strengere Regeln. Jugendliche unter 18 Jahre dürfen nur mit negativem PCR-Test eingelassen werden. Ein negativer Schnelltest reicht nicht aus.
  • Verantwortliche einer Veranstaltung oder Geschäftstreibende haben am Einlass sicherzustellen, dass nur geimpfte und genesene Personen Zutritt haben. Aushänge müssen darauf hinweisen, dass alle andere Personen keinen Zutritt haben. Zum Impf- oder Genesenennachweis muss ein amtliches Ausweispapier im Original vorgelegt werden (z.B. Personalausweis oder Führerschein).

Bei einer Veranstaltung oder dem Betrieb eines Geschäfts nach dem 2G-Zugangsmodell entfallen die Maskenpflicht, es ist kein Abstands- und Hygienekonzept erforderlich, es gibt keine Beschränkung der Personenzahl und es ist keine Erfassung der Kontaktdaten erforderlich.

Veranstaltungen oder der Zugang zu Geschäften nach dem 2G-Modell benötigen keine vorherige Genehmigung durch das Gesundheitsamt.

 

Impfungen gegen das Coronavirus sind kostenlos und möglich für alle Menschen ab 12 Jahren. (29.11.2021)

Sie benötigen:

  1. Ihren Impfausweis
  2. Ihre Krankenversicherungskarte
  3. Ein Lichtbilddokument*
    • Als Lichtbilddokument genügt beispielsweise der Personalausweis oder auch die Krankenversicherungskarte.
  4. Falls Sie Marcumar einnehmen, bringen Sie Ihren Marcumarausweis mit.
  5. Für Ihre Zweitimpfung bringen Sie bitte Ihre Impfbescheinigung mit.
    • Die Impfbescheinigung erhalten Sie nach der Erstimpfung.

*Auch Ihre Begleitperson benötigt ein Lichtbilddokument.

Bitte kontaktieren Sie telefonisch Ihre Hausarztpraxis bzw. den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117), um einen Test auf das Coronavirus zu vereinbaren. Dies gilt auch für geimpfte Personen.

Alle akut auftretenden grippeähnlichen Beschwerden (Husten, Fieber, Schnupfen) können Symptome einer Covid-19-Infektion sein. Isolieren Sie sich bitte zu Hause und verlassen Sie die Wohnung erst, wenn Sie ein negatives Testergebnis erhalten.

Die Hausarztpraxis kann Ihnen eine Krankmeldung ausstellen.

(13.10.2021)

Bleiben Sie so lange zu Hause, bis Sie ein Ergebnis haben. Das empfehlen das Gesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung (KV).

Wurden Sie aufgrund von Symptomen getestet, können Sie eine Krankmeldung erhalten. (09.09.2021)

Um die Ausbreitung dieses Virus’ möglichst wirkungsvoll zu unterbinden, müssen Sie sich ab sofort in häusliche Absonderung begeben. Sie dürfen sich nur in Ihrer Wohnung bzw. auf Ihrem Grundstück aufhalten. 

Bitte informieren Sie umgehend das Gesundheitsamt über Ihren positiven Schnelltest. Dies können Sie über die E-Mail-Adresse corona@lkgi.de tun.

Außerdem sind Sie gemäß §7 Abs. 2 Satz 2 der Coronavirus Schutzverordnung verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test vornehmen  zu lassen. Dieser dient dem Überprüfen des Antigen-Schnelltestergebnisses.

Kontaktieren Sie hierfür bitte umgehend Ihre Hausarztpraxis oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117). Ohne PCR-Test können Sie Ihren Zustand als genesene Person später nicht nachweisen. Einen besonderen Service bieten unsere Schnelltestcenter: Hier werden Sie bei positivem Ergebnis im Antigentest auch für einen PCR-Test abgestrichen. Bitte besuchen Sie dafür direkt nach Erhalt des Schnelltestergebnisses ein Testcenter und zeigen Ihr Ergebnis vor.

Ihre Absonderung ist beendet, wenn der positive Antigentest durch einen negativen PCR-Test widerlegt wird und dem Gesundheitsamt vorliegt. Wird die Infektion durch einen positiven PCR-Test bestätigt, müssen Sie und Ihre Haushaltsangehörigen sowie Ihre engen Kontaktpersonen sich absondern und zu Hause bleiben, sofern sie nicht vollständig geimpft bzw. nicht genesen sind. (siehe „Wer gilt als enge Kontaktperson?“). Das Gesundheitsamt wird Sie kontaktieren. Aufgrund der Vielzahl an positiven Fällen kann es zu Verzögerungen kommen. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen. (01.10.2021)

 

Das Gesundheitsamt wird sich bei Ihnen melden, wenn Ihr PCR-Test ein positives Ergebnis zeigt. Aufgrund der Vielzahl an positiven Fällen kann es zu Verzögerungen kommen. Sollte Ihr Schnelltest positiv ausfallen, sind Sie verpflichtet, einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Nur dann können Sie später Ihren Status als genesene Person nachweisen.

Sie dürfen Ihre Wohnung nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Informieren Sie alle Personen, mit denen Sie ab dem zweiten Tag vor Auftreten erster Symptome (wenn Sie keine Symptome haben, ab zwei Tage vor Ihrer Testung) engeren Kontakt hatten. (09.09.2021)

Nähe ist für eine gesunde Entwicklung des Kindes unerlässlich. Natürlich kann man den Kontakt nicht vollständig reduzieren. Gründliche Hygiene ist hier ganz wichtig. Als Haushaltsangehörige müssen Sie ebenfalls in Quarantäne, es sei denn Sie sind vollständig geimpft oder genesen (09.09.2021)

Das Robert-Koch-Instituts empfiehlt zur Entlassung aus der Isolation dringend einen Test, um zu prüfen, ob Infizierte noch ansteckend sind.

Bei einem milden Krankheitsverlauf benötigen Sie am Ende der Isolation einen Antigen-Schnelltest mit Zertifikat (zum Beispiel aus einem Bürgertestcenter). Um Ihren Anspruch auf einen Antigen-Test zur Beendigung der Absonderung nachzuweisen, bringen Sie bitte das Anschreiben des Gesundheitsamtes mit.

Bei einem schweren Krankheitsverlauf, in dessen Verlauf eine Behandlung mit Sauerstoff nötig war, benötigen Sie zum Beenden der Isolation einen PCR-Test.

Liegt dem Gesundheitsamt das negative Ergebnis vor, endet Ihre Absonderung  am letzten Tag Ihrer Isolation.

Ein negatives Testergebnis kann die Isolation aber nicht früher beenden. Für Schüler:innen und jüngere Kinder die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten hier abweichende rechtliche Regelungen. Die Schule Ihres Kindes bzw. Kinderbetreuungseinrichtung wird Sie im Fall der Fälle über geltende Regelungen informieren.

Unter bestimmten Umständen kann es für vollständig geimpfte Personen ohne Krankheitssymptome Ausnahmen geben, um die Isolation vorzeitig zu beenden. Dazu kann am 5. Tag der Isolation ein PCR-Test erfolgen. Dies ist jedoch immer eine Einzelfallentscheidung des Gesundheitsamtes und entsprechend abzuklären. (10.11.2021)

Nein, dies ist nur dann möglich, wenn die Hausarztpraxis dem Gesundheitsamt bescheinigt, dass es sich um eine Symptomatik handelt, die bereits vor der COVID-19 Infektion bestand (zum Beispiel chronischer Reizhusten oder asthmatischer Husten). (09.09.2021)

Sie dürfen von nun an Ihre Wohnung bzw. Ihr Grundstück nicht mehr verlassen.

  • Ausgenommen sind Besuche bei Ihrer Hausarztpraxis, dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst, dem Notdienst oder dem Corona-Testcenter. Diese müssen jedoch zwingend telefonisch vorher abgestimmt werden.

Dauer der Absonderung:

Für Kontaktpersonen, die nicht geimpft sind, dauert die Quarantäne 10 Tage ab dem letzten Kontakt. Für Personen, die mit positiv Getesteten in einem Haushalt leben, gelten 10 Tage Quarantäne ab dem Tag des positiven Tests. Zur Entlassung aus der Quarantäne müssen Sie 48 Stunden symptomfrei sein. Eine vorzeitige Entlassung bei Symptomfreiheit ist mit einem PCR-Test nach 5 Tagen und mit einem Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest) an Tag 7 möglich. Für Schüler:innen und und jüngere Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten abweichende Regelungen.

Für bestätigte Fälle dauert die Isolation mindestens 14 Tage ab dem Tag des Tests. Für die Entlassung aus der Isolation müssen Sie 48 Stunden symptomfrei sein und ein Zertifikat eines negativen Schnelltests beim Gesundheitsamt vorlegen. Wenn Sie als geimpfte Person positiv getestet wurden aber keine Symptome haben kann am 5. Tag nach dem ersten Test ein weiterer Test vorgenommen werden. Unter Umständen kann die Isolation dann durch das Gesundheitsamt vorzeitig beendet werden. Für Schüler:innen und Kinder unter 6 Jahren und jüngere Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten abweichende Regelungen.

Verhalten: 

Bitte lassen Sie sich von Verwandten, Freund:innen oder Nachbar:innen mit Lebensmitteln, Medikamenten und anderen notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen.

  • Beachten Sie, dass dabei kein Kontakt zwischen Ihnen und den Personen stattfinden darf, die Sie versorgen. Lassen Sie sich den Einkauf bitte vor die Tür stellen. Das Geld für den Einkauf können Sie überweisen oder nach dem Ende der Isolationszeit bezahlen.
  • Sollten Sie niemanden in Ihrem Umfeld finden, der Sie mit allem Notwendigen versorgt, gibt es bei vielen Supermärkten die Möglichkeit für einen Lieferservice. Sollten Sie Probleme bei der Umsetzung haben, wenden Sie sich bitte an die Hotline des Gesundheitsamtes (Telefon: 0641 9390-3560). Aber auch viele Gemeindeverwaltungen helfen, indem sie Nachbarschaftshilfe organisieren.

Krankheitssymptome:

Bitte führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie täglich eintragen, ob Sie Krankheitssymptome einer COVID-19 Erkrankung entwickeln. Dies sind zum Beispiel

  • Fieber, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Geruchs- und Geschmacksverlust oder Atemnot
  • Falls Sie Symptome bei sich oder Familienmitgliedern aus Ihrem Haushalt befinden, bemerken, setzen Sie sich telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis (außerhalb der Sprechzeiten mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117) und dem Gesundheitsamt per E-Mail (corona-fkm@lkgi.de) in Verbindung.
  • Wenn es Ihnen gesundheitlich plötzlich sehr schlecht geht, informieren Sie Ihre Hausarztpraxis telefonisch. Eine ärztliche Behandlung kann nur in der Hausarztpraxis und nicht durch das Gesundheitsamt erfolgen. Ist Ihre Hausarztpraxis nicht verfügbar, rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 an. Diese können Ihnen weiterhelfen. In lebensbedrohlichen Situationen (Atemnot, sehr hohes Fieber, Benommenheit) rufen Sie den Notruf 112.

Hilfreiche Tipps: 

Gerade für Alleinstehende kann eine Absonderung eine große Belastung bedeuten und zu Gefühlen wie Einsamkeit, Ängsten oder Ausgrenzung führen. Versuchen Sie, mit Freund:innen und Familienangehörigen über Telefon, Internet oder andere Medien in Kontakt zu bleiben. Nutzen Sie bei Bedarf auch telefonische Hilfsangebote wie die Telefonseelsorge.

Versuchen Sie, trotz der Einschränkung durch die Absonderung in Bewegung zu bleiben. Auch Atem- oder Achtsamkeitsübungen können helfen, Anspannung zu lindern. Hierzu finden Sie im Internet eine Reihe kostenloser Hilfestellungen. Die Linderung von Stress durch Bewegung oder Achtsamkeitsübungen trägt zum Wohlbefinden bei, unterstützt Ihr Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem.

Weitere Informationen: 

Umfassende Informationen zur COVID-19-Erkrankung als auch zur häuslichen Quarantäne erhalten Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts, der deutschen Bundesoberbehörde für Krankheiten oder der Homepage zu Corona von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. 

(13.10.2021)

Als enge Kontaktperson gilt, wer ein erhöhtes Infektionsrisiko hat. Ein erhöhtes Infektionsrisiko tragen Personen, die Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten:

Entweder ab zwei Tage vor Symptombeginn oder zwei Tage vor de Test, wenn keine Symptome auftreten.

Dabei sind verschiedene Kriterien ausschlaggebend:

  • ein Gespräch mit einer infizierten Person unabhängig von der Dauer. Dabei trugen nicht beide Beteiligten eine Maske und hielten den Abstand von 1,5 Metern nicht ein.
  • mindestens 10 Minuten lang enger Kontakt mit einer infizierten Person, über den Tag verteilt gerechnet, zum Beispiel im Rahmen von Gesprächen, in der Pause beim Essen oder ähnliches. Dabei trugen nicht beide Beteiligten eine Maske und hielten den Abstand von 1,5 Metern nicht ein.
  • gemeinsam mit einer infizierten Person mindestens 10 Minuten lang in einem nicht korrekt durchlüfteten, begrenzten Raum aufgehalten – auch, wenn diese Personen Mund-Nasen-Bedeckung getragen und Abstand zur positiven getesteten Person eingehalten haben.
  • Kontakt zu Sekreten und Körperflüssigkeiten
  • Haushaltsangehörige

Diese Personen müssen in Quarantäne. Die Quarantäne kann frühestens am 5. Tag durch das negative Ergebnis eines PCR-Tests beendet werden.

Grundsätzlich ausgenommen sind Personen, die zum Zeitpunkt des Kontakts: 

  • vollständig geimpft waren und deren Impfserie bereits seit 14 Tagen abgeschlossen ist,
  • innerhalb der letzten 6 Monate eine PCR-bestätigte COVID-19 Erkrankung durchgemacht haben (Genesene)
  • bereits länger als 6 Monate genesen sind, ab Tag 15 ihrer einzigen Impfung.

(13.10.2021)

Impfungen sind möglich in vielen Haus- und Facharztpraxen sowie durch die stationären und mobilen Angebote des Landkreises Gießen.

Enge Kontaktpersonen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko und gelten damit als ansteckungsverdächtig. Sie können also in den ersten 10 Tagen nach Kontakt andere Personen anstecken. Infizierte sind bereits zwei Tage vor dem Symptombeginn ansteckend. Darum wird für ungeimpfte Kontaktpersonen eine 10-tägige Quarantäne angeordnet. Für Schüler:innen und jüngere Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten abweichende Regelungen. (01.10.2021)

Die Quarantäne dauert in der Regel 10 Tage ab dem letzten Kontakt zu einer infizierten Person. In dieser Zeit dürfen Sie sich ausschließlich in Ihrer Wohnung bzw. auf Ihrem Grundstück aufhalten. Sie dürfen außerdem keinen Besuch empfangen. Für Personen, die mit positiv Getesteten in einem Haushalt leben, gelten 10 Tage Quarantäne ab dem Tag des positiven Tests. Zur Entlassung aus der Quarantäne müssen Sie 48 Stunden symptomfrei sein. Wenn Sie symptomfrei sind, ist es möglich, die Quarantäne frühzeitig zu verlassen: an Tag 5 mit einem negativen PCR-Test oder an Tag 7 mit einem negativen Antigen-Schnelltest (kein Laien-Selbsttest). Für Schüler:innen und jüngere Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen gelten abweichende Regelungen.

Ein Testergebnis ist immer eine Momentaufnahme. Sie können dennoch zu einem späteren Zeitpunkt erkranken und andere Personen anstecken. Bitte achten Sie in den 14 Tagen nach dem Kontakt auf Symptome.

Wenn Sie Symptome bei sich oder bei Familienmitgliedern aus Ihrem Haushalt bemerken, setzen Sie sich telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis (außerhalb der Sprechzeiten mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117) in Verbindung, um einen PCR-Test zu vereinbaren.

Die infizierte Person wird Ihnen einen Link zusenden, über den Sie zu einem Formular geleitet werden. Bitte füllen Sie dieses Formular aus. Sollten Sie Probleme beim Ausfüllen des Formulars haben, kann dies auch eine Person Ihres Vertrauens übernehmen. Die offizielle Quarantäneordnung wird Ihnen dann per Post zugeschickt. Sollten Sie keinen Link bekommen oder sollte es zu technischen Problemen kommen, melden Sie sich bitte über die E-Mail Adresse corona-fkm@lkgi.de beim Gesundheitsamt.

 

Von einer Quarantäne ausgenommen sind Personen, die zum Zeitpunkt des Kontakts: 

  • vollständig geimpft waren und deren Impfserie bereits seit 14 Tagen abgeschlossen ist,
  • innerhalb der letzten 6 Monate eine PCR-bestätigte COVID-19 Erkrankung durchgemacht haben (Genesene)
  • bereits länger als 6 Monate genesen sind, ab Tag 15 ihrer einzigen Impfung.

(10.11.2021)

Nein, ihre Familienangehörigen müssen nicht in Quarantäne, da diese nur Kontaktperson einer Kontaktperson sind.

Eine Besonderheit gilt für Besucher:innen und Berufstätige von Gemeinschaftseinrichtungen. Die Hessische Regierung hat einige Betretungsverbote für Gemeinschaftseinrichtungen für Haushaltsangehörige von Kontaktpersonen ausgesprochen. Welche Einrichtungen betroffen sind und für welche Personen dies gilt, können Sie hier nachlesen.

(09.09.2021)

Bitte schützen Sie andere Haushaltsmitglieder vor einer möglichen Ansteckung, indem Sie folgende Hygienemaßnahmen beachten:

  • Sie sollten sich möglichst räumlich getrennt von den anderen Haushaltsmitgliedern aufhalten (gilt nicht für Kinder unter 12 Jahren)
  • nach Möglichkeit ein eigenes Badezimmer nutzen
  • Geschirr und Wäsche nicht mit anderen Familienmitgliedern teilen
  • Räume regelmäßig und ausreichend lüften
  • Mahlzeiten sollten Sie getrennt voneinander einnehmen (gilt nicht für Kinder unter 12 Jahren)
  • waschen Sie sich häufig und gründlich Ihre Hände
  • halten Sie streng die Hustenetikette ein (Husten in die Armbeuge und abgewandt von anderen Personen)
  • entsorgen Sie benutzte Taschentücher sofort nach einmaligem Gebrauch im verschlossenen Hausmüll
  • Wäsche sollte regelmäßig und gründlich gewaschen werden

(01.10.2021)

Das Anschreiben, das Sie vom Gesundheitsamt erhalten, genügt den meisten Arbeitgeber:innen als vorläufige Bescheinigung. Nach Zusendung des Symptomtagebuchs am Ende Ihrer Quarantäne erhalten Sie eine Quarantänebescheinigung vom Gesundheitsamt. Diese dient den Arbeitgeber:innen als Grundlage zur Beantragung einer Entschädigung für Ihren Arbeitsausfall. Ob Ihnen eine derartige Entschädigung zusteht, wenn Sie ungeimpft sind, muss anhand der rechtlichen Bestimmungen geprüft werden. Hierzu kann das Gesundheitsamt keine Auskünfte geben.

 

Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens im Gesundheitsamt kann das Ausstellen einer Quarantänebescheinigung allerdings eine Zeit lang dauern. Bitten Sie daher die Arbeitgeber:innen, die Bescheinigung nachreichen zu dürfen.

 

Für die Arbeitgeber:innen ergeben sich vorerst keine weiteren notwendigen Schritte. Ihre Kolleg:innen möglicherweise sind Kontaktpersonen einer Kontaktperson. Sollten Sie jedoch symptomatisch sein bzw. Ihr Test positiv ausfallen, müssen anschließend auch Ihre Kolleg:innen als Kontaktpersonen in Betracht gezogen werden.

(10.11.2021)

Das Ordnungsamt und die Bundespolizei verstärken die Kontrollen. Ein Verstoß gegen die Quarantänevorschriften kann als eine Ordnungswidrigkeit mit 25.000 Euro geahndet werden. Dafür drohen Strafen mit bis zu 25.000 Euro.

Ja, es kann eine Bescheinigung über den Erhalt der Impfung erstellt werden. Die Impfung kann später nachgetragen werden. (26.08.2021)

Ja, der Impfnachweis über den klassischen Impfausweis ( in vielen Fällen das „gelbe Heft“) ist ebenfalls weiterhin möglich.

Die folgenden Seiten bieten eine Übersicht sowie weitere Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis.

Eine Impfung nach einer überstandenen Covid-19-Infektion wird in der Regel sechs Monate nach einer symptomatischen Infektion empfohlen. Sie ist jedoch bereits ab der vierten Woche nach Ende der Symptome möglich. Bei symptomfreiem Verlauf kann die Impfung ab der vierten Woche nach der PCR-Diagnose  erfolgen.

Ob und wann später eine zweite Covid-19-Impfung notwendig ist, lässt sich gegenwärtig nicht sagen.

Wer sich nach der ersten Impfdosis mit Covid-19 infiziert, sollte sechs Monate nach Ende der Symptome ein zweites Mal geimpft werden. Dieser Zeitraum kann ebenfalls auf vier Wochen verkürzt werden. Näheres können Sie im Rahmen der ärztlichen Behandlung vor der Impfung besprechen.  (09.09.2021)

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung erhalten Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Themenseite des Landes Hessen zur Corona-Impfung, den FAQs des Robert Koch-Instituts zum Thema Impfen, den FAQs des Bundesgesundheitsministeriums und den FAQs des Paul-Ehrlich-Instituts. (01.10.2021)

Ja. Abstand, Maske und Hygiene sind weiterhin für jede Person Pflicht, weil trotz Impfung und Genesung ein hundertprozentiger Schutz nicht sicher ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Gesundheitsamt erstellt Nachweise für alle Personen, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Diese Nachweise werden mit Berücksichtigung des Datenschutzes versandt. Wer mit SARS-CoV-2 infiziert ist, wird zum Ende der Quarantäne automatisch einen Nachweis erhalten.

Als immun durch eine überstandene Infektion gelten Personen, die innerhalb der vergangenen sechs Monate mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Personen, deren Infektion länger als sechs Monate zurückliegt, gelten als immun, wenn sie danach zusätzlich eine einmalige Impfung erhalten haben.

Es reicht nicht aus, eine überstandene Infektion nur mit einem nachträglichen Antikörpertest nachzuweisen. Als Nachweis nach aktuellem Recht gilt nur der positive PCR-Test.

Ein vollständiger Impfschutz besteht frühestens ab dem 15. Tag nach der letzten Impfung mit einem Impfstoff, der in der Europäischen Union zugelassen ist und für den es nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (STIKO) ein vollständiges Impfschema gibt (dieses legt den Zeitraum zwischen den Impfungen fest). Nicht immer ist eine Zweitimpfung erforderlich. Wie viele Impfdosen erforderlich sind, hängt vom Impfstoff ab und davon, ob bereits eine Infektion durchgemacht und dadurch eine Teilimmunität aufgebaut wurde, die nach der Empfehlung der STIKO nach sechs Monaten mit einer einzigen Impfung aufgefrischt wird.

Als Nachweis der Impfung dient der Impfpass im Original oder ein anderer Nachweis, der vom medizinischen Personal bei der Impfung ausgestellt wurde, in Verbindung mit einem amtlichen Ausweispapier (z.B. dem Personalausweis).

Nein, beides ist nicht möglich. Das Gesundheitsamt darf nach der Bundesverordnung nur solchen Personen Genesenen-Bescheinigungen ausstellen, die nach einem positiven PCR-Test nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Ist eine Person im Antigen-(Schnell)test positiv, ist sie verpflichtet, sich sofort zu Hause zu isolieren und unverzüglich einen PCR-Test zur Abklärung vornehmen zu lassen. Dafür sind der Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) Ansprechpartner. Einen besonderen Service bieten unsere Schnelltestcenter: Hier werden Sie bei positivem Ergebnis im  Antigentest auch für einen PCR-Test abgestrichen. Bitte besuchen Sie dafür direkt nach Erhalt des Schnelltestergebnisses ein Testcenter und zeigen Ihr Ergebnis vor.

Bei einem positiven Schnelltestergebnis werden Sie telefonisch kontaktiert und müssen mit Ihrem Kind erneut zum Testcenter. Dann wird ein PCR-Abstrich im Mund bzw. Rachenbereich genommen.

Eltern können für eines der mittlerweile mehr als 20 Bürgertestzentren von DRK und Johannitern online Termine vereinbaren. Bei der Terminvereinbarung muss nicht angegeben werden, ob der Termin für ein Kind oder einen Erwachsenen ist.

Die Terminvereinbarung geht schnell und einfach über folgende Links:

Tests über das DRKBürgertest | DRK Corona-Testzentren Gießen + Marburg-Biedenkopf (testzentrum-drk.de)

Tests über die JUHRegionalverband Mittelhessen | Johanniter (juh-testzentrum.de)

Die Anwendung ist ganz einfach: Das Kind kann während des Tests zum Beispiel auf dem Schoß eines Elternteils sitzen. Eine geschulte Testperson reicht dann ein Teststäbchen, auf dem das Kind – ganz wie bei einem Lolli – etwa zehn Sekunden lang lutscht. Je nach Alter kann das Kind das Teststäbchen selbst halten – oder das Testpersonal, Mama oder Papa sind dabei behilflich. Anschließend wird die Probe wie üblich über eine Testflüssigkeit und das Tropfen auf ein Testfeld ausgewertet – so, wie es beim Schnelltest durch einen Abstrich im Nasen- oder Nasen-Rachen-Bereich auch der Fall ist.

Grundsätzlich kommt es immer wieder zu Differenzen zwischen den von den Gesundheitsämtern erhobenen und den vom RKI ausgewiesenen Zahlen. Dadurch weist das RKI häufig auch eine andere Sieben-Tage-Inzidenz aus als der Landkreis selbst.

Die Ursache ist vor allem ein Übermittlungsverzug. Das Infektionsschutzgesetz (§11) sieht vor, dass die Gesundheitsämter Daten zu meldepflichtigen Krankheiten bewerten, zusammenführen und spätestens am folgenden Arbeitstag an die Landesbehörde (das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, HLPUG) übermitteln. Dieses übermittelt die zusammengeführten Zahlen wiederum weiter an das RKI.

Was bedeutet das in der täglichen Arbeit des Gesundheitsamtes?

Das Gesundheitsamt bekommt in der Regel Befunde nach positiven PCR-Testungen von den auswertenden Laboren gemeldet. Der Zeitpunkt der Einstellung der Labormeldung im Programm DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) wird als „Datum der Meldung“ bezeichnet. Meist ist das „Datum der Meldung“ auch der Zeitpunkt, an dem das Gesundheitsamt den Fall in der eigenen Software erfasst – das sogenannte Meldedatum.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen erfasst Fälle täglich bis 20 Uhr. Meldet ein Labor einen Befund aber erst spät abends und er wird erst am folgenden Morgen abgerufen, ergibt sich dadurch eine Differenz von einem Tag zwischen Datum der Meldung und dem Meldedatum.

Täglich bis spätestens um 17 Uhr muss das Gesundheitsamt über das Programm SurvNET die Meldungen an das HLPUG übermitteln. Dieses übermittelt diese abermals weiter an das RKI. HLPUG und RKI verwenden für die Berechnung der Inzidenzen das Meldedatum. Später am Tag übermittelte Daten werden vom HLPUG erst am nächsten Tag bearbeitet.

Parallel führt das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie fortlaufend und tagesaktuell eine eigene Zählung aller infizierten Personen. Das Datum der Bearbeitung aus dieser Liste wird zur eigenen, tagesaktuellen Berechnung der Inzidenz verwendet, die auch auf der Corona-Informationsseite des Landkreises eingestellt wird. Der Zeitpunkt für den täglichen Schnitt zur Berechnung war bis zum 20. März 2021 täglich um 15 Uhr. Auch dadurch entstand eine Differenz gegenüber der abweichenden Inzidenz des RKI. Seit. 21. März 2021 ist der Zeitpunkt für den täglichen Schnitt zur Berechnung 17 Uhr. Denn zu diesem Zeitpunkt werden auch die Meldungen ans HLPUG übermittelt.

Bereits veröffentlichte Zahlen können rückwirkend aus mehreren Gründen korrigiert werden. Auf Ebene des Gesundheitsamtes geschieht das zum Beispiel dann, wenn sich nachträglich herausstellt, dass Personen einen anderen Wohnort haben als zunächst vermerkt oder doppelt geführt wurden – etwa, wegen verschiedener Schreibweisen des Namens oder Differenzen im Geburtsdatum, die erst bei einer Qualitätskontrolle erkannt werden. Ebenso kann es vorkommen, dass eine als infiziert geführte Person wegen eines unklaren Befundes erneut getestet wird und sich herausstellt, dass sie nicht isolationspflichtig ist.

Personen, die nur mit einem positiven Antigen-Nachweis gemeldet wurden (nach einem positiven Schnelltest), erfüllen nicht die Referenzdefinition des RKI und werden daher zunächst nicht in den Statistiken geführt. Wird der positive Antigen-Nachweis durch einen PCR-Nachweis bestätigt, wird diese Person rückwirkend zum Meldedatum des Antigennachweises als Fall geführt.

Aus den genannten Gründen sieht das Gesundheitsamt auch davon ab, täglich Neuinfektionen pro Gemeinde darzustellen – denn dieser Wert kann sich durch nachträgliche Überprüfungen rasch ändern. Stattdessen zeigen wir die Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab für den sogenannten Infektionsdruck sowie täglich die Zahl der aktiven Fälle – dies sind diejenigen Personen, die als infiziert gemeldet sind und sich darum in Isolation befinden.

 

Weitere Informationen:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

 

Ein Antigen-Test weist direkt den Erreger SARS-CoV-2 nach. Ein positiver Antigen-Test zeigt eine akute Infektion mit SARS-CoV-2 auf. Die positiv Getesteten sind ansteckend und müssen sich umgehend in häusliche Isolation begeben. Antigen-Tests werden von Einrichtungen verwendet, um akut infizierte Personen, welche eine Gefahr für Kontaktpersonen darstellen, zu identifizieren.

Ein Antikörper-Test weist eine Immunabwehr des Körpers gegen einen Erreger nach. Antikörpertests können auch Monate nach einer Erkrankung Antikörper nachweisen, dies ist aber kein Nachweis einer akuten Erkrankung. Für SARS-CoV-2 werden Antikörper-Tests nicht zur Identifizierung von Erkrankten eingesetzt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird als Anhaltspunkt des Infektionsdruckes in der Bevölkerung hinzugezogen. Zum Vergleich zwischen Gemeinden mit verschiedener Bevölkerungsgröße bezieht sie sich immer auf die Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner:innen. Sie wird wie folgt berechnet: Anzahl der neu gemeldeten Fälle der vergangenen sieben Tage / Einwohnerzahl * 100.000.

Beispiel: 18 Fälle in einer Gemeinde in den vergangenen sieben Tagen. Diese Gemeinde hat 8.471 Einwohner. Daraus errechnet sich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 212,5 (18 / 8.471 * 100.000 = 212,5).

Die Zahl der aktiven Fälle spielt bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz keine Rolle. Aktive Fälle sind diejenigen an Coronavirus-Erkrankten, welche noch nicht genesen sind (alle Fälle – Genesene = aktive Fälle).

Viele Fälle sind nach sieben Tagen noch nicht genesen, werden dann aber nicht weiter in die Sieben-Tage-Inzidenz gerechnet. Daher ist die Zahl der derzeit aktiven Fälle höher als diejenige, welche in die Sieben-Tage-Inzidenz einfließt.

Weitere Informationen zu Inzidenzzahlen finden Sie hier sowie im Lagebericht des Robert-Koch-Instituts.

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