Fragen und Antworten

Uns erreichen viele Fragen zu den unterschiedlichsten Themen.
In unseren FAQs haben wir einige dieser Fragen und die entsprechenden Antworten gesammelt.

Erstimpfungen sind im Impfzentrum bis zu dessen Schließung am 30. September 2021 möglich. Zweitimpfungen, die nach diesem Zeitpunkt erforderlich sind, können in der Impfambulanz des Landkreises Gießen im Watzenborner Weg 8 in Gießen, durch das Team des geplanten Impfbusses ab Oktober oder in Ihrer Haus- oder Facharztpraxis erfolgen. Informationen über die Erreichbarkeit und Termine der Impfambulanz und des Impfbusses werden in Kürze auf dieser Seite bereitgestellt.

Für Personen, die

  • über 80 Jahre alt sind,
  • über eine Immunschwäche verfügen,
  • über eine Immunsuppression verfügen,
  • ein gesundes Immunsystem haben und ausschließlich mit einem Vektorimpfstoff geimpft wurden,
  • beruflich einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind mit infizierten Menschen in Kontakt zu kommen (Pflegekräfte in Einrichtungen, Krankenhäusern, Pflegediensten, Rettungsdiensten, etc.)

ist eine Folgeimpfung durch die STIKO frühestens sechs Monate nach der abgeschlossenen Impfserie empfohlen.

Für Personen, die mit einem mRNA-Impfstoff geimpft wurden und nicht unter die oben genannten Personengruppen fallen, ist von der STIKO bislang keine Folgeimpfung vorgesehen.

Im Impfzentrum erhalten ab dem 01. September 2021 Menschen, für die eine Folgeimpfung empfohlen ist eine Folgeimpfung. Immobile Personen werden durch die Hausärzt*innen geimpft.

Ja, es kann eine Bescheinigung über den Erhalt der Impfung ausgegeben werden. Die Impfung kann später nachgetragen werden.

Ja, Sie können auch ohne Termin ganz spontan im Impfzentrum oder beim Impfen vor Ort vorbeikommen und sich impfen lassen.

Sie können sich im Impfzentrum in Heuchelheim, bei den Impfungen vor Ort (Impfaktionen in den Stadt- und Ortsteilen – die Termine finden Sie hier: https://corona.lkgi.de/impfen/impfungen-vor-ort/) oder beim Mensa-Impfen in der Otto-Behagel-Straße impfen lassen. Auch die Hausärzt*innen können Sie impfen.

Bitte beachten Sie: Die Zweitimpfung kann möglicherweise nicht mehr im Impfzentrum durchgeführt werden, da dieses nur noch bis zum 30. September 2021 geöffnet hat.

Das Land Hessen sieht nach der derzeit geltenden Verordnung kein grundsätzliches Tanzverbot während Veranstaltungen vor. Dennoch gilt auch in diesem Punkt die grundsätzliche Empfehlung, sich pandemiegerecht zu verhalten und das Risiko einer Ansteckung zu vermeiden.

Tanzkurze in Tanzschulen und anderen Einrichtungen sind in § 20 der hessischen Corona-Schutzverordnung geregelt, fallen demnach unter die Sportausübung und sind mit einem spezifischen Hygienekonzept möglich.

Für Tanztees, Tanzcafés und Veranstaltungen von Tanzschulen sowie Veranstaltungen, auf denen getanzt werden soll (Hochzeiten, Kirmes, Diskoabende) gelten ebenfalls die Regeln der Coronavirus-Schutzverordnung (Abstands- und Hygienekonzept, Begrenzung auf 500 Personen in geschlossenen Räumen, bei mehr als 1000 Personen Zugang nur mit Negativnachweis. Bei 2G-Veranstaltungen entfallen diese Bedingungen).

Tanzen in Diskotheken ist unter folgenden Bedingungen möglich:

Im Freien: Einlass der Gäste nur mit Negativnachweis nach § 3 der Verordnung (also Negativtest, Nachweis des vollständigen Impfschutzes oder gültiger Genesenennachweis), Kontaktdatenerfassung nach § 4 und Vorliegen und Umsetzen eines Abstands- und Hygienekonzeptes nach § 5. Zusätzlich gilt die Einschränkung, dass  jeder Person mindestens 5 Quadratmeter Verkehrsfläche zur Verfügung stehen müssen. Innen dürfen nur Genesene, Geimpfte oder Personen mit PCR-Test (max. 48 Stunden alt) hineingelassen werden. Bei 2G-Veranstaltungen entfallen diese Bedingungen.

Eine Impfung nach einer überstandenen Covid-19-Infektion wird in der Regel sechs Monate nach einer symptomatischen Infektion empfohlen. Sie ist jedoch bereits ab der vierten Woche nach Ende der Symptome möglich. Bei symptomfreiem Verlauf kann die Impfung ab der vierten Woche nach der PCR-Diagnose (Abstrichbefund) erfolgen.

Ob und wann später eine zweite Covid-19-Impfung notwendig ist, lässt sich gegenwärtig nicht sagen.

Wer nach der ersten Impfdosis eine Covid-19-Infektion erleidet, sollte sechs Monate nach Ende der Symptome ein zweites Mal geimpft werden. Dieser Zeitraum kann ebenfalls auf vier Wochen verkürzt werden.

Wer im Impfzentrum des Landkreises Gießen geimpft wird, erhält dort ab sofort einen QR-Code für einen digitalen Impfnachweis. Über die CovPass-App oder die Corona-Warn-App kann dieser QR-Code eingescannt und der Impfstatus auf dem Smartphone nachgewiesen werden. Der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ ist ebenfalls weiterhin möglich.

Außerdem können Ärzt:innen sowie Apotheken nachträglich QR-Codes für einen digitalen Impfnachweis ausstellen. Eine Übersicht, welche Apotheken das Zertifikat ausstellen, gibt es auf der Website des Apothekerbundes www.mein-apothekenmanager.de.

Masken sind immer dann zu tragen, wenn es zu einer Gedränge-Situation kommt und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht eingehalten werden kann – etwa in Warteschlangen bei Veranstaltungen. Bei 2G-Veranstaltungen besteht keine Maskenpflicht.

Ja, der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ ist ebenfalls weiterhin möglich.

Ja, wer im Impfzentrum des Landkreises Gießen in Heuchelheim geimpft wird, erhält dort ab sofort einen QR-Code für einen digitalen Impfnachweis. Über die CovPass-App oder die Corona-Warn-App kann dieser QR-Code eingescannt und der Impfstatus auf dem Smartphone nachgewiesen werden.

Personen, die bereits vollständig geimpft sind, erhalten ab Ende Juni einen Brief mit dem entsprechenden QR-Code vom Land Hessen. Ziel ist es, diesen Personen den digitalen Impfnachweis automatisch und ohne erneuten Termin im Impfzentrum zuzustellen. Außerdem können Ärzt:innen sowie Apotheken nachträglich Impfnachweise ausstellen. Eine Übersicht, welche Apotheken das Zertifikat ausstellen, gibt es auf der dafür eingerichteten Website des Apothekerbundes.

Die folgenden Seiten bieten eine Übersicht sowie weitere Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis.

Wenn Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind, benötigen Sie in gewissen Situationen einen Nachweis eines negativen Corona-Tests.

Beispielsweise für:

  • Krankenhäuser, Altenpflegeheime und vergleichbare Einrichtungen,
  • Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangebote in geschlossenen Räumen mit mehr als 25 Personen (Geimpfte/Genesene werden hier mitgezählt),
  • Restaurants in geschlossenen Räumen
  • Übernachtungsbetriebe bei touristischen Aufenthalten (auch bei längeren Aufenthalten und zwar einmal pro Aufenthaltswoche)
  • Tanzlokale (auch im Freien),
  • Prostitutionsstätten
  • Einlass in Spielbanken, Spielhallen, Wettvermittlungsstellen  und ähnlichen

 

 

Ja. Ist für den Besuch z.B. einer Veranstaltung im geschlossenen Raum/der Innengastronomie, eines Tanzlokals im Freien, einer Spielbank/Spielhalle, eines Übernachtungsbetriebes zu touristischen Zwecken, einer Prostitutionsstätte usw. ein negatives und aktuelles Testergebnis erforderlich, können unter bestimmten Voraussetzungen Geschäftstreibende für ihre Kund:innen oder Gäste vor Ort Selbsttests anbieten. Diese müssen unter Aufsicht der Geschäftstreibenden bzw. von deren Personal vorgenommen worden. Es dürfen aber nur solche Selbsttests eingesetzt werden, die eine Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte haben. Die verfügbaren Tests sind hier aufgelistet.

Eine Terrasse oder offene Veranda gilt als Außengastronomie – ein Wintergarten, bei dem lediglich ein Teil des Dachs geöffnet werden kann, dagegen nicht. Maßgeblich im Sinne des Infektionsschutzes ist immer ein ausreichender Luftaustausch im Freien. Auch ein Pavillon mit rundherum geschlossenen Wänden gilt daher nicht als Außengastronomie. Hier wären mindestens drei Wände offenzuhalten.

Auf dieser Seite finden Sie den Antrag zur Gestattung von Veranstaltungen.

Treffen sich mehr als 25 Personen – egal ob geimpft, genesen, getestet oder nicht – gilt eine Zusammenkunft als Veranstaltung und die entsprechenden, geltenden Regelungen sind zu beachten.

Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen, schulischen oder betreuungsrelevanten Gründen müssen nicht genehmigt werden. Außerdem fallen Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung sowie Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen nicht unter diese Norm.

Bei einer Veranstaltung – also einer Zusammenkunft mit mehr als 25 Personen – ist ein Hygienekonzept nach § 5 Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) zu erstellen. Für Veranstaltungen im privaten Raum gilt dafür eine Empfehlung, für Veranstaltungen in öffentlichen oder angemieteten Räumen ist dies verpflichtend.

Das Gesundheitsamt berät hierzu gerne, eine Genehmigung oder Abnahme des Hygienekonzeptes ist jedoch meist nicht erforderlich. Nur für Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen in Innenräumen oder mehr als 1000 Personen im Freien ist vorher eine Genehmigung der Veranstaltung und Abnahme des Hygienekonzepts durch das Gesundheitsamt erforderlich. In diesem Fall ist das Hygienekonzept Bestandteil der Antragstellung. Mehr Informationen gibt dazu es hier.

Bei 2G-Veranstaltungen ist ein Hygienekonzept nicht mehr vorgeschrieben.

Ja. Abstand, Maske und Hygiene sind weiterhin  Pflicht, weil trotz Impfung und Genesung ein hundertprozentiger Schutz nicht sicher ist.

Weitere Informationen: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/regelungen-fuer-vollstaendig-geimpfte-und-genesene-personen-in-hessen

Das Gesundheitsamt erstellt derzeit für alle Personen Nachweise, die seit Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie nach einem Antigentest oder PCR-Test nachweislich infiziert waren. Diese Nachweise werden mit Berücksichtigung des Datenschutzes versandt. Das dies über 13.000 Personen (Stand Mai 2021) betrifft, wird es eine Zeit lang dauern, bis alle genesenen Personen über einen Nachweis verfügen. Wer künftig mit SARS-CoV-2 infiziert ist, wird zum Ende der Quarantäne automatisch einen Nachweis erhalten.

Als immun durch eine überstandene Infektion gelten Personen, die innerhalb der vergangenen sechs Monate mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Wer vor diesem Zeitraum eine Infektion überstanden hat, gilt als immun, wenn er danach zusätzlich eine einmalige Impfung erhalten hat.

Es reicht nicht aus, eine überstandene Infektion nur mit einem nachträglichen Antikörpertest nachzuweisen. Als Nachweis nach aktuellem Recht gilt nur der positive PCR-Test.

Ein vollständiger Impfschutz besteht frühestens ab dem 15. Tag nach der letzten Impfung mit einem Impfstoff, der in der Europäischen Union zugelassen ist und für den es nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut ein vollständiges Impfschema gibt (dieses legt den Zeitraum zwischen den Impfungen fest). Es ist nicht immer eine Zweitimpfung erforderlich. Wie viele Impfdosen erforderlich sind, hängt zum einen vom Impfstoff ab und davon, ob bereits eine Infektion durchgemacht und dadurch eine Teilimmunität aufgebaut wurde, die nach der Empfehlung der STIKO nach sechs Monaten mit einer einzigen Impfung aufgefrischt wird.

Als Nachweis der Impfung dient im Original der Impfpass oder ein anderer Nachweis, der vom medizinischen Personal bei der Impfung ausgestellt wurde, in Verbindung mit einem amtlichen Ausweispapier (z.B. dem Personalausweis).

Für Personen, die einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 haben oder die in den vergangenen sechs Monaten eine SARS-CoV-2-Infektion überstanden haben und daher als immun gegen den Erreger gelten, gelten weder die Kontaktbeschränkungen noch die Begrenzung der Personenzahl nach der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) des Landes Hessen.

Das bedeutet: Für Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind, gilt z.B. keine nächtliche Ausgangssperre, es gelten keine Beschränkungen beim Sport und es besteht keine Pflicht zum Nachweis eines negativen Tests für Schulunterricht, den Besuch eines Fitnessstudios oder Friseursalons. Weiterhin muss aber im öffentlichen Raum Abstand gehalten und Maske getragen werden.

Nein, beides ist nicht möglich. Das Gesundheitsamt darf nach der Bundesverordnung nur solchen Personen Genesenen-Bescheinigungen ausstellen, die nach einem positiven PCR-Test nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Ist jemand im Antigen-(Schnell)test positiv, ist er verpflichtet, sich sofort zuhause zu isolieren und unverzüglich einen PCR-Test zur Abklärung vornehmen zu lassen. Dafür sind der Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) Ansprechpartner. Einen besonderen Service bieten unsere Schnelltestcenter: Hier werden Sie bei positivem Ergebnis im  Antigentest auch für die PCR abgestrichen. Bitte besuchen Sie dafür direkt nach Erhalt des Schnelltestergebnisses das Testcenter und zeigen Ihr Ergebnis vor.

Bei einem positiven Schnelltestergebnis werden Sie telefonisch kontaktiert und müssen mit Ihrem Kind erneut zum Testcenter. Dann wird ein PCR-Abstrich im Mund bzw. Rachenbereich genommen.

Eltern können für eines der mittlerweile mehr als 20 Bürgertestzentren von DRK und Johannitern online Termine vereinbaren. Bei der Terminvereinbarung muss nicht angegeben werden, ob der Termin für ein Kind oder einen Erwachsenen ist.

Die Terminvereinbarung geht schnell und einfach über folgende Links:

Tests über das DRKBürgertest | DRK Corona-Testzentren Gießen + Marburg-Biedenkopf (testzentrum-drk.de)

Tests über die JUHRegionalverband Mittelhessen | Johanniter (juh-testzentrum.de)

Die Anwendung ist ganz einfach: Das Kind kann während des Tests zum Beispiel auf dem Schoß eines Elternteils sitzen. Eine geschulte Testperson reicht dann ein Teststäbchen, auf dem das Kind – ganz wie bei einem Lolli – etwa zehn Sekunden lang lutscht. Je nach Alter kann das Kind das Teststäbchen selbst halten – oder das Testpersonal, Mama oder Papa sind dabei behilflich. Anschließend wird die Probe wie üblich über eine Testflüssigkeit und das Tropfen auf ein Testfeld ausgewertet – so, wie es beim Schnelltest durch einen Abstrich im Nasen- oder Nasen-Rachen-Bereich auch der Fall ist.

Grundsätzlich kommt es immer wieder zu Differenzen zwischen den von den Gesundheitsämtern erhobenen und den vom RKI ausgewiesenen Zahlen. Dadurch weist das RKI häufig auch eine andere Sieben-Tage-Inzidenz aus als der Landkreis selbst.

Die Ursache ist vor allem ein Übermittlungsverzug. Das Infektionsschutzgesetz (§11) sieht vor, dass die Gesundheitsämter Daten zu meldepflichtigen Krankheiten bewerten, zusammenführen und spätestens am folgenden Arbeitstag an die Landesbehörde (das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, HLPUG) übermitteln. Dieses übermittelt die zusammengeführten Zahlen wiederum weiter an das RKI.

Was bedeutet das in der täglichen Arbeit des Gesundheitsamtes?

Das Gesundheitsamt bekommt in der Regel Befunde nach positiven PCR-Testungen von den auswertenden Laboren gemeldet. Der Zeitpunkt der Einstellung der Labormeldung im Programm DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem) wird als „Datum der Meldung“ bezeichnet. Meist ist das „Datum der Meldung“ auch der Zeitpunkt, an dem das Gesundheitsamt den Fall in der eigenen Software erfasst – das sogenannte Meldedatum.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen erfasst Fälle täglich bis 20 Uhr. Meldet ein Labor einen Befund aber erst spät abends und er wird erst am folgenden Morgen abgerufen, ergibt sich dadurch eine Differenz von einem Tag zwischen Datum der Meldung und dem Meldedatum.

Täglich bis spätestens um 17 Uhr muss das Gesundheitsamt über das Programm SurvNET die Meldungen an das HLPUG übermitteln. Dieses übermittelt diese abermals weiter an das RKI. HLPUG und RKI verwenden für die Berechnung der Inzidenzen das Meldedatum. Später am Tag übermittelte Daten werden vom HLPUG erst am nächsten Tag bearbeitet.

Parallel führt das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie fortlaufend und tagesaktuell eine eigene Zählung aller infizierten Personen. Das Datum der Bearbeitung aus dieser Liste wird zur eigenen, tagesaktuellen Berechnung der Inzidenz verwendet, die auch auf der Corona-Informationsseite des Landkreises eingestellt wird. Der Zeitpunkt für den täglichen Schnitt zur Berechnung war bis zum 20. März 2021 täglich um 15 Uhr. Auch dadurch entstand eine Differenz gegenüber der abweichenden Inzidenz des RKI. Seit. 21. März 2021 ist der Zeitpunkt für den täglichen Schnitt zur Berechnung 17 Uhr. Denn zu diesem Zeitpunkt werden auch die Meldungen ans HLPUG übermittelt.

Bereits veröffentlichte Zahlen können rückwirkend aus mehreren Gründen korrigiert werden. Auf Ebene des Gesundheitsamtes geschieht das zum Beispiel dann, wenn sich nachträglich herausstellt, dass Personen einen anderen Wohnort haben als zunächst vermerkt oder doppelt geführt wurden – etwa, wegen verschiedener Schreibweisen des Namens oder Differenzen im Geburtsdatum, die erst bei einer Qualitätskontrolle erkannt werden. Ebenso kann es vorvorkommen, dass eine als infiziert geführte Person wegen eines unklaren Befundes erneut getestet wird und sich herausstellt, dass sie nicht isolationspflichtig ist.

Personen, die nur mit einem positiven Antigen-Nachweis gemeldet wurden (nach einem positiven Schnelltest), erfüllen nicht die Referenzdefinition des RKI und werden daher zunächst nicht in den Statistiken geführt. Wird der positive Antigen-Nachweis durch einen PCR-Nachweis bestätigt, wird diese Person rückwirkend zum Meldedatum des Antigennachweises als Fall geführt.

Aus den genannten Gründen sieht das Gesundheitsamt auch davon ab, täglich Neuinfektionen pro Gemeinde darzustellen – denn dieser Wert kann sich durch nachträgliche Überprüfungen rasch ändern. Stattdessen zeigen wir die Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab für den sogenannten Infektionsdruck sowie täglich die Zahl der aktiven Fälle – dies sind diejenigen Personen, die als infiziert gemeldet sind und sich darum in Isolation befinden.

 

Weitere Informationen:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

FAQ: Wie wird die Sieben-Tage-Inzidenz berechnet?

Um eine Ausbreitung dieses Virus möglichst wirkungsvoll zu unterbinden, müssen Sie sich ab sofort in eine häusliche Quarantäne begeben. Sie dürfen sich nur in Ihrer Wohnung bzw. auf Ihrem Grundstück aufhalten. 

Bitte informieren Sie umgehend das Gesundheitsamt über ihren positiven Schnelltest. Dies können Sie über das Formular Selbstisolierung bei positivem Antigentest | Landkreis Gießen – Corona (lkgi.de) tun.

Außerdem sind Sie gemäß §3a Abs. 2 der Hessischen Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus (Corona-Quarantäneverordnung) verpflichtet, zur Überprüfung des Antigen-Schnelltestergebnisses unverzüglich einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Kontaktieren Sie hierfür bitte umgehend Ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).

Fällt das Ergebnis des PCR-Tests negativ aus, ist Ihre Quarantäne sofort beendet.

Wird die Infektion durch einen positiven PCR-Test bestätigt, müssen Sie und Ihre Haushaltsangehörigen in Quarantäne gehen. Das Gesundheitsamt wird Sie kontaktieren.

Seit dem 16. August 2021 können sich alle Hessinnen und Hessen ab 12 Jahren  beim Impfzentrum in Heuchelheim oder bei den Impfungen vor Ort (https://corona.lkgi.de/impfen/impfungen-vor-ort/) gegen das Corona-Virus impfen lassen. (26.08.2021)

Sie benötigen:

  1. Ihren Impfausweis
  2. Ihre Krankenversicherungskarte
  3. Ein Lichtbilddokument*
    • Als Lichtbilddokument genügt beispielsweise der Personalausweis oder auch die Krankenversicherungskarte.
  4. Falls Sie Marcumar einnehmen, bringen Sie Ihren Marcumarausweis mit.
  5. Für Ihre Zweitimpfung bringen Sie bitte Ihre Impfbescheinigung mit.
    • Die Impfbescheinigung erhalten Sie nach der Erstimpfung.

*Auch Ihre Begleitperson benötigt ein Lichtbilddokument.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko tragen Personen, die ab zwei Tage vor Symptombeginn/zwei Tage vor Test (wenn keine Symptome auftreten) mit einem positiven Fall Kontakt hatten. Dabei sind verschiedene Kriterien ausschlaggebend: Entweder

  • ein Gespräch mit dem Fall unabhängig von der Dauer. Dabei trugen beide Beteiligten keine Maske und hielten den Abstand von 1,5 Metern nicht ein.
  • mindestens 10 Minuten lang enger Kontakt mit dem Fall, über den Tag verteilt gerechnet, zum Beispiel im Rahmen von Gesprächen, in der Pause beim Essen oder ähnliches. Dabei trugen beide Beteiligten keine Maske und hielten den Abstand von 1,5 Metern nicht ein.
  • gemeinsam mit einem Fall mindestens 10 Minuten lang in einem nicht korrekt durchlüfteten, begrenzten Raum aufgehalten – auch, wenn diese Personen Mund-Nasen-Bedeckung getragen und Abstand zum positiven Fall eingehalten haben.
  • Kontakt zu Sekreten und Körperflüssigkeiten
  • Haushaltsangehörige

Diese Personen müssen in Quarantäne. Unabhängig vom Ergebnis des Tests. Ein negatives Ergebnis befreit nicht von der Quarantänepflicht.

Hiervon ausgenommen sind vollständig Geimpfte ab Tag 15 nach der zweiten Impfung, sowie Personen, die innerhalb der letzten 6 Monate eine PCR-bestätigte COVID-19 Erkrankung durchgemacht haben.

Eine Quarantänepflicht wird immer dann fällig, wenn eine Kontaktperson ein erhöhtes Infektionsrisiko trägt. Das bedeutet, dass sie ein erhöhtes Risiko trägt, innerhalb von 14 Tagen an Covid-19 zu erkranken.

Da man bereits zwei Tage vor Symptombeginn ansteckend ist oder auch asymptomatisch erkranken kann, gilt für diese Personen eine 14-tägige Quarantäne, um die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden (Unterbrechung der Infektionskette).

Nein, dies ist nur dann möglich, wenn die Hausärzt*innen dem Gesundheitsamt bescheinigen, dass es sich um eine Symptomatik handelt, die bereits vor der COVID-19 Infektion bestand (zum Beispiel chronischer Reizhusten oder asthmatischer Husten).

Ja, das RKI fordert am Ende der Isolation:

  • bei einem milden Verlauf einen Antigen-Schnelltest
  • bei einem schweren Verlauf einen PCR-Test.

Ist das Testergebnis negativ, endet Ihre Absonderung mit Ablauf der Isolation. Ein negativer Test beendet die Absonderung nicht vorzeitig.

Für den Rückweg nutzen Sie ebenso den Shuttlebus sowie die Buslinie 24, die zurück zum Bahnhof in Gießen verkehrt.

Vom Bahnhof in Gießen fährt die Buslinie 24 (Richtung Heuchelheim-Kinzenbach Kirche) im 30-Minuten-Takt nach Heuchelheim. Der Bus fährt am Busbahnhof vor dem Gießener Bahnhofsgebäude auf Bussteig 5 ab.

Sie steigen in Heuchelheim an der Haltestelle Ludwig-Rinn-Straße aus. Von dort (bei der Sparkasse) verkehrt ein Shuttlebus bis zum Impfzentrum.
Für weitere Details fragen Sie im Rathaus Ihrer Kommune nach. Dort kennt man die genauen Bus- und Bahnverbindungen und kann Ihnen eine Verbindung bis zu Ihrem Wohnort erarbeiten.

Vor Ort können Dolmetscher*innen bei Bedarf angefordert werden. Bitte fragen Sie danach.

Ja, vor Ort gibt es Hilfe. Bitte fragen Sie bei Ankunft am Impfzentrum nach einer Begleitung. Jemand wird Sie während des Impfprozesses unterstützen und zur Seite stehen.

Ja, das Impfzentrum verfügt über einen Fahrstuhl und ist auch für gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer*innen zu erreichen.

Ja, das Impfzentrum kann auch von Personen mit Sehbehinderung genutzt werden. Vor Ort stehen Menschen bereit, die Ihnen helfen und den Weg weisen.

Montags bis sonntags von 7 bis 22 Uhr

Der Eingang des Impfzentrums befindet sich an der Ecke Ludwig-Rinn-Straße/Am Zimmerplatz.

Ludwig-Rinn-Straße 49, 35452 Heuchelheim
Das Impfzentrum befindet sich im selben Gebäude wie der Roller-Markt.

Ein Antigen-Test weist direkt den Erreger SARS-CoV-2 nach. Ein positiver Antigen-Test zeigt eine akute Infektion mit SARS-CoV-2 auf. Die positiv Getesteten sind ansteckend und müssen sich umgehend in häusliche Isolation begeben. Antigen-Tests werden von Einrichtungen verwendet, um akut infizierte Personen, welche eine Gefahr für Kontaktpersonen darstellen, zu identifizieren.

Ein Antikörper-Test weist eine Immunabwehr des Körpers gegen einen Erreger nach. Antikörpertests können auch Monate nach einer Erkrankung Antikörper nachweisen, dies ist aber kein Nachweis einer akuten Erkrankung. Für SARS-CoV-2 werden Antikörper-Tests nicht zur Identifizierung von Erkrankten eingesetzt.

Ja, aber bitte sehr konkret formulieren.

Wenn Sie eine kleine Veranstaltung planen und Fragen haben, stellen Sie diese bitte konkret an Corona-Veranstaltungen@lkgi.de. Sonst ist es sehr zeitaufwendig, herauszufinden, welche Fragestellung eigentlich behandelt werden soll.

Weil jedes Konzept kritisch hinterfragt und genau geprüft wird

Jede Veranstaltung und das dazugehörige Hygienekonzept müssen individuell bewertet werden. Es gibt zwar einige Kriterien, nach denen das Gesundheitsamt teilweise standardisiert vorgehen kann. (Konzertveranstaltung im Sitzen, Fußballspiel unter freiem Himmel), aber jedes Hygienekonzept ist in sich ein Einzelfall und immer wieder anders, zum Beispiel durch die lokalen Gegebenheiten, die Personen.

Andere Behörden sind eingebunden und auch sie benötigen Bearbeitungszeit, weil sie sich den kompletten Antrag ansehen, sodass eine Rückmeldung mitunter einige Zeit dauert.

Oft müssen Dokumente und Dateien nachgefordert werden, weil der Antrag nicht vollständig ausgefüllt wird oder einige geforderte Unterlagen fehlen. Ein vollständig ausgefüllter Antrag samt aller Anhänge verkürzt die Bearbeitungszeit.

Trotz aller Gründlichkeit können sich Rückfragen ergeben.

Erst die Bewertung aller Faktoren führt letztendlich zur Gestattung – teilweise mit Auflagen oder sogar zur Untersagung der Veranstaltung.

Deshalb eine Bitte: Wenn Sie eine Veranstaltung planen, beschreiben Sie alle Gegebenheiten wie für jemanden, der aufgrund Ihrer Beschreibung das ganze zeichnen und planen müsste: also möglich detailliert und deskriptiv. Senden Sie Pläne der Räumlichkeiten mit und erklären Sie jeden Schritt und jede Maßnahme genau. Das Team des Gesundheitsamts kennt in der Regel die genauen örtlichen Gegebenheiten nicht und jede Nachfrage kostet Zeit.

Ein Hygienekonzept ist immer individuell für Umfang, Personenzahl und Raum einer Veranstaltung zu erarbeiten. Für 2G-Veranstaltungen sind keine Hygienekonzepte erforderlich.

Das Hygienekonzept listet Vorkehrungen auf, die das Infektionsrisiko wirkungsvoll reduzieren. Beispiele für Inhalte eines Hygienekonzepts sind:

  1. Einhalten des Mindestabstandes: Es muss geregelt werden, wie dieser eingehalten werden kann. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist ein Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  2. Einhalten der Hust- und Niesetikette
  3. Personen, die sich krank fühlen oder offensichtlich krank aussehen, dürfen nicht teilnehmen und sollen sich nach Hause begeben.
  4. Luftaustausch: Falls die Veranstaltung drinnen stattfindet, muss eine ausreichende Lüftung des Raumes sichergestellt werden
  5. Handhygiene: Ausreichend langes Händewaschen mit Seife (mindestens 30 Sekunden). Ergänzend ist dort, wo keine Waschgelegenheit besteht, ein mindestens begrenzt viruzides Desinfektionsmittel bereitzuhalten.
  6. Kommunikation der Hygieneregeln: Information zum Beispiel in Form von Aushängen
  7. Einlass nur mit Negativnachweisen durch negativen Coronatest, Impfnachweis oder Genesenennachweis
  8. Die Teilnehmerdatenerfassung für die Rückverfolgbarkeit einer Infektionskette durch das Gesundheitsamt ist nicht verpflichtend, kann dem Gesundheitsamt im Fall einer Nachverfolgung jedoch helfen.

 

Nach der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) des Landes Hessen sind Veranstaltungen in Innenräumen bis 500 Personen nicht gestattungspflichtig. Veranstaltungen im Außenbereich sind bis 1000 Personen nicht gestattungspflichtig.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird als Anhaltspunkt des Infektionsdruckes in der Bevölkerung hinzugezogen. Zum Vergleich zwischen Gemeinden mit verschiedener Bevölkerungsgröße bezieht sie sich immer auf die Anzahl der in den letzten sieben Tagen Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner*innen. Sie wird wie folgt berechnet: Anzahl der neu gemeldeten Fälle der letzten sieben Tage / Einwohnerzahl * 100.000.

Beispiel: 18 Fälle in einer Gemeinde in den letzten sieben Tagen. Diese Gemeinde hat 8.471 Einwohner. Daraus errechnet sich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 212,5 (18 / 8.471 * 100.000 = 212,5).

Die Zahl der aktiven Fälle spielt bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz keine Rolle. Aktive Fälle sind diejenigen an Coronavirus-Erkrankten, welche noch nicht genesen sind (alle Fälle – Genesene = aktive Fälle).

Viele Fälle sind nach sieben Tagen noch nicht genesen, werden dann aber nicht weiter in die Sieben-Tage-Inzidenz gerechnet. Daher ist die Zahl der derzeit aktiven Fälle höher als diejenige, welche in die Sieben-Tage-Inzidenz einfließt.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Inzidenzzahlen:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-sieben-tage-inzidenz-berechnen-1.4909107

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Okt_2020/2020-10-19-de.pdf?__blob=publicationFile

Wer vom Gesundheitsamt offiziell in Quarantäne geschickt wurde, hat ein Anrecht auf Ersatzleistungen und kann eine Bescheinigung am Ende der Quarantäne per E-Mail (hygiene@lkgi.de) beantragen.

Über weitere Informationen können Sie sich hier informieren: https://ifsg-online.de/antrag-taetigkeitsverbot.html

Das Ordnungsamt und die Bundespolizei verstärken Kontrollen. Je nach Folgen, kann ein Verstoß gegen Quarantänevorschriften als eine Ordnungswidrigkeit mit 25.000 Euro geahndet werden.

Nähe ist für eine gesunde Entwicklung des Kindes unerlässlich. Natürlich kann man den Kontakt nicht vollständig reduzieren. Gründliche Hygiene ist hier ganz wichtig. Als enge Kontaktperson (der Kategorie I) müssen Sie ebenfalls in Quarantäne.

Wenn Sie Symptome haben, lassen Sie sich testen. Ihr Hausarzt kann Ihnen eine Überweisung für das Testcenter ausstellen.

Beachten Sie, dass auch ein negativer Test die Quarantäne nicht aufhebt.

  • Kontaktpersonen der Kategorie 1, die Symptome bekommen während der Quarantäne bekommen, können sich beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) ohne Überweisung vom Hausarzt testen lassen.
  • Kontaktpersonen ohne Symptome haben einen Anspruch auf Testung, sie werden vom Gesundheitsamt durch das DRK getestet. Wenden Sie sich dafür bitte an das Gesundheitsamt unter der E-Mail hygiene@lkgi.de.

Nein, ihre Familienangehörigen müssen nicht in Quarantäne, da diese nur Kontaktperson einer Kontaktperson sind.

Eine Besonderheit gilt für Besucher*innen und Berufstätige von Gemeinschaftseinrichtungen. Die Hessische Regierung hat einige Betretungsverbote für Gemeinschaftseinrichtungen für Haushaltsangehörige von Kontaktpersonen ausgesprochen. Welche Einrichtungen betroffen sind und für welche Personen dies gilt, können Sie in der aktuellen Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus nachlesen unter:

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/02_corona-einrichtungsschutzverordnung_stand_19.04.21.pdf

Bitte schützen Sie andere Haushaltsmitglieder vor einer möglichen Ansteckung, indem Sie die Hygieneregeln beachten. Zum Vorgehen für Kontaktpersonen Kategorie 1 lesen Sie im entsprechenden Abschnitt nach.

Bleiben Sie so lange zu Hause, bis Sie ein Ergebnis haben. Das empfehlen das Gesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung (KV).

Wurden Sie aufgrund von Symptomen getestet, können Sie eine Krankmeldung erhalten.

Da alle akut auftretenden grippeähnlichen Beschwerden (Husten, Fieber, Schnupfen) Symptome einer Coronavirus-Infektion sein können, sollten Personen, die nicht getestet werden, sich trotzdem so verhalten, dass Übertragungen verhindert werden. Soweit umsetzbar, isolieren Sie sich bitte zu Hause für mindestens fünf Tage und verlassen Sie die Wohnung erst, wenn Sie mindestens 48 Stunden ohne Symptome sind. Eine Testung auf Coronaviren sollte kurzfristig erfolgen, wenn sich oben genannte Beschwerden weiter verschlechtern.

Kontaktieren Sie die Hausärzt*innen für eine Krankschreibung.

Falls Sie Kontakt zu einem Fall hatten: Begeben Sie sich in häusliche Quarantäne und kontaktieren Sie das Gesundheitsamt oder die Hausärzt*innen für einen Coronavirus-Test.

Kontaktpersonen Kategorie 1 haben ein erhöhtes Infektionsrisiko. Für diese Personengruppe ist eine Quarantäne zwingend vorgeschrieben. Diese Quarantäne dauert 14 Tage ab dem letzten Kontakt zum bestätigten Fall.

Bitte beurteilen Sie selbst, ob Sie ein erhöhtes Infektionsrisiko tragen oder ein geringes. Eine Hilfestellung zur Beurteilung stellt das Robert Koch-Institut:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Grafik_Kontakt_allg.pdf?__blob=publicationFile

Eine positiv getestete Person ist erst ab zwei Tage vor Symptombeginn ansteckend. Sollte der Kontakt weiter zurückliegen, haben Sie kein erhöhtes Infektionsrisiko.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, wenn Sie in diesem Zeitraum in engem Kontakt mit der positiv getesteten Person waren.

Wir bitten Sie, unseren Selbstauskunftsbogen auszufüllen. Dort werden alle Kriterien zur Beurteilung und auch Ihre persönlichen Angaben abgefragt. Diese Angaben sind wichtig, um Ihnen ein persönliches Anschreiben sowie am Ende der Quarantäne eine Bescheinigung auszustellen.

Nach der Beurteilung unserer Kontaktpersonenermittler*innen bekommen Sie bei niedrigem Infektionsrisiko eine Information darüber per E-Mail zugestellt. Bei einem erhöhten Infektionsrisiko werden Sie telefonisch kontaktiert. Möglicherweise wird auch ein Termin für die Testung vereinbart. Alle Informationen bekommen Sie im Anschluss daran auch per E-Mail.

Sollten Sie keinen Zugang zum Internet haben und diese digitale Bearbeitung für Sie nicht möglich sein, läuft die Ermittlung am Telefon ab und Sie bekommen Ihre Information im Anschluss per Post zugesandt.

Bitte beachten Sie: Ein negatives Testergebnis hebt im Falle eines bestätigten engen Kontakts zu einer positiv getesteten Person NIE die Quarantäne auf. Ein Testergebnis ist immer eine Momentaufnahme. Sie können dennoch zu einem späteren Zeitpunkt erkranken und andere Personen anstecken.

Wenn Sie Symptome bei Ihnen oder bei Familienmitgliedern bemerken, die sich mit Ihnen im gemeinsamen Haushalt befinden, setzen Sie sich telefonisch mit den Hausärzt*innen (außerhalb der Sprechzeiten mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117) und dem Gesundheitsamt per E-Mail (hygiene@lkgi.de) in Verbindung.

Das Anschreiben, das Sie vom Gesundheitsamt erhalten, genügt den meisten Arbeitgeber*innen als vorläufige Bescheinigung. Am Ende Ihrer Quarantäne erhalten Sie eine Quarantänebescheinigung vom Gesundheitsamt. Diese dient den Arbeitgeber*innen als Grundlage zur Beantragung einer Entschädigung für Ihren Arbeitsausfall. Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens im Gesundheitsamt kann dies allerdings eine Zeit lang dauern. Bitten Sie daher die Arbeitgeber*innen, die Bescheinigung nachreichen zu dürfen.

Wenn das Gesundheitsamt noch keinen Kontakt zu Ihnen aufgenommen hat, aber Sie sich in Quarantäne begeben müssen (aufgrund eines postiven Tests oder aufgrund engen Kontakts zu einem positiv Getesteten), füllen Sie bitte unseren Selbstauskunftsbogen aus. Dort werden alle Kriterien zur Beurteilung und auch Ihre persönlichen Angaben abgefragt. Diese Angaben sind wichtig, um Ihnen ein persönliches Anschreiben sowie am Ende der Quarantäne eine Bescheinigung auszustellen.

Auch wenn Sie Kontaktperson der Kategorie 1 sind, hat dies von Seiten des Gesundheitsamtes zunächst keine Auswirkungen für Ihren Arbeitgeber beziehungsweise das Unternehmen der Arbeitgeber*innen. Ihre Kolleg*innen sind Kontaktpersonen einer Kontaktperson.

Sollten Sie eine SMS mit Passwort bekommen haben, aber am selben Tag keine E-Mail mit verschlüsselter PDF-Datei, dann schicken Sie bitte eine E-Mail an: Hygiene-Kontakte@lkgi.de mit Betreff: Verschlüsselte PDF nicht erhalten; Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer.

Sollten Sie eine E-Mail mit verschlüsselter PDF-Datei bekommen haben, aber am selben Tag keine SMS mit Passwort, dann schicken Sie bitte eine E-Mail an: Hygiene-Kontakte@lkgi.de mit Betreff: SMS nicht erhalten; Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer.

Sie dürfen von nun an Ihre Wohnung nicht mehr verlassen.

  • Ausgenommen sind Besuche bei Hausärzten*innen, dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst, dem Notdienst oder dem Corona-Testcenter. Diese müssen jedoch zwingend telefonisch vorher abgestimmt werden.

Für bestätigte Fälle dauert die Isolation mindestens 14 Tage ab dem Tag des Tests. Für die Entlassung aus der Isolation müssen Sie 48 Stunden symptomfrei sein.

Personen, die mit positiv Getesteten in einem Haushalt leben, müssen zeitgleich mit ihnen in Quarantäne; also für 14 Tage ab dem Test des Primärfalls. Die Quarantäne der Kontaktpersonen verlängert sich jeweils, wenn ein neuer bestätigter Fall im Haushalt auftritt, sofern die Kontaktperson in der Zwischenzeit nicht selber zu einem Fall wurde.

Bitte lassen Sie sich von Verwandten, Freund*innen oder Nachbar*innen mit Lebensmitteln, Medikamenten und anderen notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen.

  • Beachten Sie, dass dabei kein Kontakt zwischen Ihnen und den Personen stattfinden darf, die Sie versorgen. Lassen Sie sich den Einkauf bitte vor die Tür stellen. Das Geld für den Einkauf können Sie überweisen oder nach dem Ende der Isolationszeit bezahlen.
  • Sollten Sie niemanden in Ihrem Umfeld finden, der Sie mit allem Notwendigen versorgt, gibt es bei vielen Supermärkten die Möglichkeit für einen Lieferservice. Sollten Sie Probleme bei der Umsetzung haben, wenden Sie sich bitte an die Hotline des Gesundheitsamtes (Telefon: 0641 9390-3560). Aber auch viele Gemeindeverwaltungen helfen, indem sie Nachbarschaftshilfe organisieren.

Bitte messen Sie zweimal am Tag Fieber und führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie täglich eintragen, ob Sie Krankheitssymptome einer COVID-19 Erkrankung entwickeln. Dies sind zum Beispiel

  • Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Geruchs- und Geschmacksverlust oder Atemnot
  • Falls Sie Symptome bei sich oder bei Familienmitgliedern, die sich mit in Ihrem gemeinsamen Haushalt befinden, bemerken, setzen Sie sich telefonisch mit ihren Hausärzt*innen (außerhalb der Sprechzeiten mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117) und dem Gesundheitsamt per E-Mail (hygiene@lkgi.de) in Verbindung.
  • Wenn es Ihnen gesundheitlich plötzlich sehr schlecht geht, informieren Sie Ihre Hausärzt*innen telefonisch. Eine ärztliche Behandlung kann nur über die Hausärzt*innen und nicht durch das Gesundheitsamt erfolgen. Sind die Hausärzt*innen nicht verfügbar, rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 an. Diese können Ihnen weiterhelfen. In lebensbedrohlichen Situationen (Atemnot, sehr hohes Fieber, Benommenheit) rufen Sie den Notruf 112.

Gerade für Alleinstehende kann eine Quarantäne eine große Belastung bedeuten und zu Gefühlen wie Einsamkeit, Ängsten oder Ausgrenzung führen. Versuchen Sie, mit Freund*innen und Familienangehörigen über Telefon, Internet oder anderen Medien in Kontakt zu bleiben. Nutzen Sie bei Bedarf auch telefonische Hilfsangebote wie zum Beispiel die Telefonseelsorge.

Versuchen Sie trotz der Einschränkung durch die Quarantäne in Bewegung zu bleiben.

  • Im Internet finden Sie eine Vielzahl kostenloser Anleitungen für ein Training zu Hause.
  • Auch Atem- oder Achtsamkeitsübungen können helfen, Anspannung zu lindern. Hierzu finden Sie im Internet eine Reihe kostenloser Hilfestellungen. Die Linderung von Stress durch Bewegung oder Achtsamkeitsübungen trägt zum Wohlbefinden bei, unterstützt Ihr Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem.

Umfassende Informationen zur COVID-19-Erkrankung als auch zur häuslichen Quarantäne erhalten Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts, der deutschen Bundesoberbehörde für Krankheiten: https://www.rki.de oder der Homepage zu Corona von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.zusammengegencorona.de/

Sollten Sie im medizinischen Bereich tätig sein, sind bei Kontaktpersonen 1. Grades ohne Symptomatik Ausnahmeregeln möglich. Diese bedürfen aber einer individuellen Beurteilung durch das Gesundheitsamt. Um eine solche Aussetzung der Quarantäne für den Arbeitsweg und die Arbeit zu erwirken, muss Ihr Arbeitgeber einen Antrag per E-Mail an hygiene@lkgi.de schicken.

Überlegen Sie, mit welchen Personen Sie ab dem zweiten Tag vor Auftreten erster Symptome (wenn Sie keine Symptome haben, ab zwei Tage vor Ihrer Testung) engeren Kontakt hatten. Engerer Kontakt bedeutet:

  • Personen, denen Sie sich von Angesicht zu Angesicht mindestens 15 Minuten lang gegenüber befanden – zum Beispiel im Rahmen eines Gespräches, oder Personen aus Ihrem Haushalt, oder Personen, die Sie geküsst und umarmt haben.
  • Medizinisches oder Pflegepersonal, das ohne Schutzkleidung und ohne einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern Kontakt zu Ihnen hatte.
  • Personen, die sich mindestens 30 Minuten lang mit Ihnen in einem nicht durchlüfteten, begrenzten Raum aufgehalten haben – auch, wenn diese Personen Mund-Nasen-Bedeckung getragen und Abstand zu Ihnen eingehalten haben.
  • Eine Hilfestellung zur Beurteilung stellt das Robert Koch-Institut:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Grafik_Kontakt_allg.pdf?__blob=publicationFile

Diese Personen werden als Kontaktpersonen Kategorie 1 bezeichnet.

Gehen Sie folgende Anweisungen schrittweise durch:

  1. Erstellen Sie eine Liste von Personen, zu denen Sie nach den oben genannten Bedingungen engen Kontakt hatten. Sie finden hier eine Liste, die Sie ausfüllen und an uns übermitteln können. Wir benötigen von Ihren engen Kontaktpersonen Name, Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse. Bitte geben Sie an, ob es den Personen möglich ist, selbstständig unsere Selbstauskunft online auszufüllen.
  2. Informieren Sie bitte Ihre engen Kontaktpersonen, dass diese sich in Quarantäne begeben sollten. Auf unserer Internetseite können sich Ihre engen Kontaktpersonen über eine Selbstauskunft bei uns melden. Das Gesundheitsamt wird sich dann mit den Kontaktpersonen in Verbindung setzen. Diese Angaben sind wichtig, um Ihnen ein persönliches Anschreiben sowie am Ende der Quarantäne eine Bescheinigung auszustellen. Wenn jemand nicht online Auskunft geben kann, kann das Gesundheitsamt per Telefon Kontakt aufnehmen.
  3. Bitte informieren Sie Ihre engen Kontaktpersonen so schnell wie möglich darüber, dass sie sich von nun an in eine freiwillige häusliche Quarantäne begeben sollten, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.

Das Gesundheitsamt wird sich bei Ihnen melden. Dies kann zurzeit aufgrund der sehr hohen Zahl von Neuinfektionen mehrere Tage dauern.

Verlassen Sie bitte nicht Ihre Wohnung und empfangen Sie keinen Besuch. Informieren Sie alle Personen, mit denen Sie ab dem zweiten Tag vor Auftreten erster Symptome (wenn Sie keine Symptome haben, ab zwei Tage vor Ihrer Testung) engeren Kontakt hatten.

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