1. Februar 2021

Erstmals Mutation von SARS-CoV-2 im Landkreis nachgewiesen

Infizierte Person befindet sich in Isolation / Kontaktpersonen werden getestet

Im Landkreis Gießen ist erstmals bei einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person eine mutierte Variante des Virus nachgewiesen worden. Der infizierte Mann ist im technischen Bereich am Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) am Standort Gießen tätig. Er hat bei dieser Tätigkeit keinen Patientenkontakt. Der Mann ist symptomatisch erkrankt und befindet sich in häuslicher Isolation.

Ein Test hatte den Hinweis geliefert, dass die Infektion mit einer mutierten Variante des Virus vorliegt. Um welche Variante es sich handelt, wird derzeit anhand einer Sequenzierung im Labor geprüft. Das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen steht in enger Abstimmung mit dem UKGM. Ein Zusammenhang mit einem Auslandsaufenthalt konnte nicht festgestellt werden.

Das Gesundheitsamt ermittelt die Infektionsketten. Bisher wurden sechs direkte und indirekte Kontaktpersonen positiv auf das Coronavirus getestet. Ob auch hier die mutierte Variante vorliegt, wird ebenfalls geprüft. Die Testergebnisse von fünf symptomatischen Kontaktpersonen positiv getesteter Kontaktpersonen des ersten Patienten (sogenannter Indexfall) stehen noch aus. Etwa 50 weitere Abstriche wurden im Laufe des heutigen Tages vorgenommen. Alle Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.